Enteignung in der Euro-Krise: Zwangsanleihe für Reiche

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) schlägt vor, für Vermögen oberhalb von 250.000 Euro eine Zwangsabgabe zu erheben und damit die Staatsschulden zu reduzieren. Zunächst sollen Vermögende zum Kauf von Anleihen gezwungen werden, deren Rückzahlung von der weiteren Entwicklung der Staatsfinanzen abhängt.

Das DIW stützt sich auf eine eigene Simulationsrechnung: Würden Vermögen oberhalb eines Freibetrages von 250.000 Euro bzw. 500.000 Euro für Verheiratete mit einer Abgabe von 10 Prozent besteuert, ließe sich dadurch ein Finanzaufkommen in Höhe von neun Prozent der jährlichen deutschen Wirtschaftsleistung realisieren – das entspräche etwa 230 Milliarden Euro.

Die Zwangsanleihe soll alle Vermögensarten betreffen: Realvermögen wie Immobilien wären ebenso betroffen wie Finanzvermögen oder betriebliche Vermögenswerte. Mit einer solchen Maßnahme ließe sich die deutsche Staatsverschuldung „ein ganzes Stück näher“ an die Marke von 60 Prozent des BIP bringen, die einst im Maastricht-Vertrag als Obergrenze eingeführt wurde. Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.

Ihr B.S. Team

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