EU: Athen droht eine Staatspleite

Kein Kredit mehr für Griechenland
Der Internationale Währungsfonds will Athen keine neuen Hilfskredite mehr gewähren. Auch in der Bundesregierung und anderen europäischen Regierungen schwindet der Wille zur weiteren Unterstützung. Athen hat allerdings erhebliche Verhandlungsmacht gegenüber den Euro-Staaten.

Ende der €uro-Mitgliedschaft steht bevor
Ein Staatsbankrott und damit auch das Ende der Euro-Mitgliedschaft Griechenlands rücken näher. Der Internationale Währungsfonds (IWF) will eine Verlängerung des Anpassungsprogramms für Athen nicht akzeptieren, sein Ausstieg steht bevor.

Positionswechsel in der Bundesregierung
Auch in der Bundesregierung zeichnet sich ein Positionswechsel ab. Es sei „undenkbar, dass Kanzlerin Merkel noch einmal vor den Bundestag tritt und um Zustimmung für ein drittes Griechenland-Paket bittet“, zitierte die „Süddeutsche Zeitung“ Berliner Regierungskreise. Vize-Regierungssprecher Georg Streiter ließ das am Montag bemerkenswert unkommentiert.

Keine Akzeptanz bei den Bürgern mehr
Viele Euro-Staaten haben selbst große Probleme, ihre Verschuldung abzubauen. Die Bürger akzeptieren immer weniger, dass bei ihnen zusätzlich gespart werden muss, weil ihre Regierungen für Griechenland großzügig Kreditbürgschaften zugesagt haben. Für Griechenland sind seit 2010 zwei Rettungsprogramme im Wert von 110 und 130 Milliarden Euro aufgelegt worden. Ein drittes Paket dürfte nicht durch die Parlamente gehen. Auch im Bundestag ist die Bereitschaft für ein drittes Paket äußerst gering. Vollständiger Bericht

Ihr B.S. Team

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