Deutschland in Gefahr? – Kampf gegen den Terror

Islamistischer Terror
Elf Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2001 steht Deutschland im Visier des islamistischen Terrorismus. Sicherheitsbehörden rechnen mit Terrorangriffen durch Kleinstzellen und Einzeltäter, so genannten „lone wolves“. Sie rekrutieren sich aus salafistischen Gruppen, die unter dem Banner der Al-Kaida in Deutschland zur Schlacht rufen.

Maximale ProVokation
Angestachelt werden sie nicht zuletzt von rechtsextremen Gruppen, die sich quer durch Europa vernetzen und mit ihren Hasstiraden gegen den Islam fruchtbaren Boden für einen Kampf der Kulturen schaffen. Geht die Saat von Osama bin Laden jetzt, elf Jahre nach den Anschlägen in New York und ein Jahr nach seinem Tod doch auf? Vollständiger Artikel

Kommentar
Am Dienstag dem 04.09.2012 von 20:15 – 21:00 Uhr ist zur besten Sendezeit eine Reportage des ZDF mit obigem Titel angekündigt. Wer zu den rechtsextremen Gruppen gehört, die mit ihren andauernden ProVokationen den fruchtbaren Boden für den Kampf der Kulturen schafft, lässt sich leicht erraten. Nehmen Sie sich die Zeit, um mehr über die dumpfen ProVokateure zu erfahren.

Ihr Ronald Micklich

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Radevormwald: „Freundeskreis Rade“ – Ermittlungen stehen vor Abschluss

RadevormwaldKein Prozess in diesem Jahr
Oberstaatsanwalt Willuhn rechnet nicht damit, dass noch in diesem Jahr dem rechtsextremen „Freundeskreis Rade“ der Prozess gemacht werden kann. Der Rechtsstaat, den sie bekämpfen wollten, geht offenbar mit aller Gründlichkeit gegen die Mitglieder der rechtsxtremen Gruppe „Freundeskreis Rade“ vor. Das ist jedenfalls den Äußerungen von Oberstaatsanwalt Ulf Willuhn zu entnehmen, der sich seit Monaten mit der rechten Szene in Radevormwald beschäftigt.

Pro NRW auch betroffen
Am 25. April hatte es einen großangelegten Polizeieinsatz gegeben, bei dem rund zwanzig Wohnungen in Radevormwald und auch das Fraktionsbüro von „Pro NRW“ im Haus Burgstraße 8 durchsucht worden waren. Umfangreiches Datenmaterial, Computer, aber auch Waffen wurden sichergestellt. Vollständiger Artikel

Kommentar
Es bleibt spannend. Vor Gericht wird sich herausstellen ob, und in wieweit Pro NRW in die Angelegenheit verstrickt sein könnte.

Ihr B.S. Team

Greifvögel im Visier der Jäger

Töten aus Spaß
Wenn sich die Zugvögel im Herbst auf den Weg nach Afrika machen, kommen viele nicht weit. Wenn sie erschöpft die Mittelmeerinsel Malta erreichen, um zu Rasten, werden sie schon von Jägern erwartet. Denn das Schießen von Vögeln – nur aus Spaß – hat auf Malta blutige Tradition. Vor allem Greifvögel fallen massenweise den Kugeln zum Opfer. Zahlreiche von ihnen kommen aus Deutschland: Fischadler, Rotmilane, Rohrweihen oder der bedrohte Wespenbussard. Es kümmert die Vogeljäger nicht, ob eine Art geschützt ist. Sie schießen trotz Verbots einfach drauf los.

Wir müssen helfen
Und wenn wir nicht helfen, kommen viele von ihnen nie mehr zurück. Denn dann fallen sie unbarmherzigen Todesschützen zum Opfer – Menschen, die Vogelmord als Spaß verstehen.

Im September wollen um die 60 entschlossene Vogelschützer, im Rahmen eines Greifvogelcamps auf Malta, den Jägern entgegentreten. Doch damit das Camp stattfinden kann, fehlen noch 18.000 Euro!

Drei Wochen Unterkunft und Ausstattung müssen bezahlt werden. Bitte helfen Sie schnell mit, das Geld aufzubringen. Jetzt zählt jeder Tag! Während unsere Zugvögel auf Malta Kraft für den Weiterflug schöpfen, müssen sie beschützt werden.

18.000 Euro sind viel Geld. Aber wenn viele Menschen dazu beitragen, bekommt der NABU es noch rechtzeitig zusammen. Deshalb unsere Bitte: Helfen Sie, unsere Vögel zu schützen. Spenden Sie für das Greifvogelcamp und die Arbeit des NABU.

Bank für Sozialwirtschaft Köln
Verwendungszweck: Vogelschutz Malta
Kontonummer 100 100
Bankleitzahl 370 205 00

Hier finden Sie alle notwendigen Informationen (Text, Bilder auch Online-Überweisung möglich).

Ihr B.S. Team

Der Schrei der Wildente

In etwa 33 km Entfernung sieht man bei klarem Wetter die Kreidefelsen des englischen Dover, blickt man vom französischen Cap Gris Nez über den Ärmelkanal. Ein großartiges Erlebnis!

Kaum ein Stück Land dort an der Küste Nordfrankreichs, das nicht an eine blutige Vergangenheit erinnert. Bunkerruinen aus dem Weltkrieg säumen Strände und Hinterland und noch immer gibt es minenverseuchte Abschnitte, die nicht betreten werden können.

Zumal auch von Tourismus in größerem Stil dort keine Rede sein kann, wurde dieser Landstrich in den letzten Jahren durch ausgewiesene Naturschutzgebiete zu einem Paradies für viele Tierarten.

Zu Beginn der Abendstunden, oft bis zum Morgengrauen, wird diese Idylle in wolkenlosen Nächten von Flintensalven durchbrochen. Hier wird gejagt. Und wie man uns auf Nachfrage erklärt, ist es ein Sport.

Ziel der Jäger sind zumeist Wildenten, welche dort in kleinen Schwärmen an der Küste entlang ziehen. An ihrem leisen Gefiepse erkennt man sie, wenn sie in lockerer Formation in niedrigen Höhen auf dem Weg in ihre Nachtquartiere sind.

Nun machen wir uns mal nichts vor: viele von uns essen viel Fleisch. Und die Ente stellt dabei auch in Deutschland ein durchaus beliebtes Festessen dar.

Die Jagd erscheint hierbei geradezu human, denkt man an die jämmerlichen Zustände, denen Geflügel aller Art gerade auch in Deutschlands Massentierhaltung ausgesetzt ist.

Ein unerfreuliches und gleichzeitig weites Feld, auf dem wir noch viel zu tun haben, wollen wir unserer hohen Achtung gegenüber dem Leben gerecht werden, die wir in unserer Gesellschaft vordergründig haben.

Dennoch sei auch ein Hinweis an unsere jagdfreudigen Nachbarn im Westen erlaubt: Enten in schmutzige und enge Käfige zu zwängen und sie dort ohne Wasser und Futter die ganze Nacht über  ausharren zu lassen, um durch ihre Schreie die Verwandten anzulocken und sie dann bequem mit Schrotladungen vom Himmel zu holen, ist weder ein Sport noch ist es sportlich.

Und wenn schon solche Lockmethoden dazu nötig sind: bereits seit langer Zeit gibt es Vogelstimmen-Rekorder, die vor allem in den Weinbergen zur Abschreckung von Staren eingesetzt werden.

Wir haben die verstörten Tiere jedenfalls sehr bedauert und empfanden diesen Ort als bedrückend. Es gibt noch viele Aufgaben in Europa!

Ihr B.S. Team

Wissenschaftlich bewiesen – Kiffen macht dumm

Kiffers El DoradoAm Morgen ein Joint, und der Tag ist dein Freund (bitte klicken)
Wer regelmäßig kifft, schädigt nicht nur seine körperliche Gesundheit. Eine Langzeitstudie aus den USA belegt erstmals: Cannabis-Konsum schlägt auch aufs Gehirn – besonders bei Jugendlichen.

Kiffen kann dumm machen

Cannabis zu rauchen macht nach einer US-Studie dumm – vor allem junge Menschen. Forscher um Madeline Meier von der Duke University in Durham (Bundesstaat North Carolina) fanden in einer fast 40 Jahre andauernden Studie heraus, dass Hanfkonsum das zentrale Nervensystem unwiderruflich schädigen und den Intelligenzquotienten (IQ) senken kann.
Das berichten sie im US- Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences“ („Pnas“). Nach Angaben der Wissenschaftler nimmt der IQ umso stärker ab, je früher die Menschen beginnen, Cannabis zu sich zu nehmen.

Pausen einlegen ist angezeigt
Bei dauerhaften Konsumenten stellten sie fest, dass sich bestimmte Bereiche des Gehirns deutlich verschlechterten und dieser Zustand über Jahre anhält.
Darüber hinaus zeigten ihre Untersuchungen, dass Langzeit-Kiffer mehr Probleme haben, sich zu konzentrieren oder sich an etwas zu erinnern. Vollständiger wissenschaftlicher Bericht mit Verweisen.

Ihr B.S. Team

Dortmund: SPD gewinnt Wiederholungswahl – katastrophale Beteiligung

Iduna Park StadionZahlen, Daten, Fakten
Die SPD ist der große Sieger der Ratswiederholungswahl in Dortmund. Bei einer katastrophal niedrigen Wahlbeteiligung (32,7%) holte die SPD 43,7 Prozent der Stimmen. Auch die Grünen gewannen hinzu (17,2%), die FDP (2,6%) stürzte ab. Weitere Ergebnisse: Bürgerliste 1,9%, Die Linke 3,5%, NPD 1,9%, FBI 1,2%.
Sitzverteilung: SPD 38 Sitze, CDU 23 Sitze, GRÜ 15 Sitze, LIN 3 Sitze, FDP 2 Sitze, BL  2 Sitze, NPD 2 Sitze, FBI 1 Sitz. Der Tag zum Nachlesen

Pyrrhus-Sieg
Kann man das Ergebnis noch repräsentativ nennen? Ist es nicht vielmehr ein Produkt des Zufalls? Sicher: Die SPD ist der große Wahlgewinner. Sie hat sechs Prozentpunkte zugelegt – wer hätte das für möglich gehalten? Die Genossen selbst am allerwenigsten. Aber knapp 44% sind im Lichte der Wahlbeteiligung nur ein Pyrrhus-Sieg. Denn in Wahrheit sprachen sich nur 14 % aller Wahlberechtigten für die SPD aus. Die einst mächtige Partei – ein Scheinriese. Quelle

Rechtsradikale schwächer als 2009
Trotz der Befürchtungen, eine niedrige Wahlbeteiligung stärke radikale Parteien, konnte sich das rechtsradikale Lager nicht verbessern. 2009 erreichten DVU und NPD zusammen 2,4 Prozent. Bei der Wiederholung kam die mit der DVU fusionierte NPD auf 1,9 Prozent.

Kommentar
Die Wähler haben entschieden. Völlig unverständlich erscheint, warum die Wähler wieder Denjenigen die Stimme gaben, die Sie 2009 so hinters Licht geführt haben. Eine klare Klatsche wäre hier wohl angebracht gewesen.

Große Verlierer gibt es aber auch bei den „Splitterparteien“, und hier gerade bei den Rechtsradikalen. Die beiden DVU Überläufer, Max und Gerald Branghofer, die ihr Heil bei der vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich eingestuften „Kleinpartei“ PRO NRW gesucht und gefunden haben, sind endgültig Geschichte. Einige ihrer ehemaligen Kameraden dürften ihre Stimme bei der NPD abgeliefert haben, die jetzt mit zwei Sitzen versehen in den Rat einzieht.

Dies sollten die Administratoren der Bürgerbewegten endlich zum Anlass nehmen, und ihre Mandatsträgerliste bereinigen. Auszutragen sind:

Max Branghofer, ehem. Rat Stadt Dortmund, Pech gehabt (DVU Exitus)
Gerald Branghofer, ehem. Mitglied Bezirksvertretung Do-Huckarde, Pech gehabt (DVU Exitus)
Thomas Lind, Mitglied Bezirksvertretung Lev. 3, ausgeschieden (behält Mandat als Fraktionsloser)
Alexander Vogt, ehem. Fraktion Radevormwald, ausgeschieden

Ihr Ronald Micklich

Rheinisch-Bergischer Kreis: Empfehlungen / Bergischer Herbst – Expedition Heimat – Sinneswald

Sinneswald Leichlingen „Hände“

Bergischer Herbst (14.09.-14.10.2012)
Bier-Olympiade – Lamawanderung – Märchenfestival- Talsperren-Führungen- Hexenwanderung- Golf-Schnupperkurs – Pilzwanderung …
… das alles sind nur einige Beispiele was der Herbst im Bergischen Land zu bieten hat. Drinnen und Draußen zeigt sich die Region im Herbst von ihrer schönsten Seite. Bei einem Spaziergang durch den Wald können Sie die Farben des Herbstes in allen Facetten erleben und genießen. Aber auch kulturell hat die Region sehr viel zu bieten. Hier finden Sie alle Infos

Expedition Heimat (09.09.2012)
Jedes Jahr Neues entdecken, die fünfte EXPEDITION HEIMAT präsentiert:
Quellen, Bäche, Wasserläufe in Kürten. Rasen, Rosen & Rabatten in Burscheid. Freiherrn, Fürsten, Fabrikanten in Odenthal. Kirchen, Klöster & Kapellchen in Rösrath. Bänder, Scheren & Papier in Wermelskirchen. Wälder, Felder, Apfelbäume in Leichlingen. Korallen, Kalk & Kumpel in Overath. Karren, Pilger, Reisewege in Bergisch Gladbach. Hier finden Sie alle Infos

Sinneswald Leichlingen (September)
Wicze Braun und Wolfgang Brudes laden zu zwei Veranstaltungen im September ein:
23.9. – 15 Uhr : Konzert im Steinbruch- KunstSalonOrchester Köln – Leitung Klaus der Geiger
30.9. – 11.30 Uhr : Wildpflanzen sammeln mit Beate Losacker
Hier finden Sie alle Infos

Ihr B.S. Team