Pro NRW: Molau spricht Klartext

Ein auf dem Online-Portal Cicero veröffentliches Interview mit Andreas Molau offenbart die politischen Abgründe bei Pro NRW / Köln.

Auszug: Pro NRW wird vom Verfassungsschutz in NRW beobachtet und gilt als rechtsradikal. Sie kennen die Organisation von innen.

Antwort Molau: […] „Viele bei Pro NRW sind bürgerliche Konservative und keine Rechtsradikalen. Auch in der Spitze gibt es Konservative, wie Judith Wolters. Aber die haben zum teil nicht begriffen, in welche Richtung der Pro-Zug fährt. Markus Beisicht ist ein klassischer Rechtsextremist. Dann gibt es noch die PI-News Fraktion. Die geben sich pro-israelisch und pro-westlich, sind aber knallharte Rassisten. Wenn man in den Texten dieses Blogs das Wort Muslim gegen Jude austauscht, ist deren Gedankengut eigentlich offensichtlich: Klassischer Rechtsextremismus. […]

Kommentar
Die Aussagen kann man nicht als Nachtreten bezeichnen. Hier hat der ehemalige Öffentlichkeitsmitarbeiter der „Bürgerbewegten“ seine Sicht der Dinge bekannt gegeben. Wenn Molau seine gesammelten Erkenntnisse dem Verfassungsschutz vorgetragen hat, ist der Inhalt des nächsten Verfassungsschutzberichtes leicht zu erraten. Der Abschuss der „Beisicht-Partei“ war abzusehen. Dass Andreas Molau den Finger krumm machte, auch.

Ihr Ronald Micklich

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Pro NRW: Klatsche für Kevin Gareth Hauer in Recklinghausen

Kevin Hauer Pro NRW KarikaturKein Erfolg vor Gericht
Niederlage für die rechtsextreme Pro NRW: Im Polit-Kleinkrieg mit Tobias Köller, Vorsitzender der Unabhängigen Bürgerpartei (UBP), hat das Bochumer Landgericht eine Unterlassungsklage von Kevin Gareth Hauer (Pro NRW) abgewiesen. Der Bezirksvorsitzende wollte Köller vom Gericht den Mund verbieten lassen. Dies ist nun anders gekommen! Vollständiger Bericht.

Wahrheitsnachweis nicht erbracht

Den Richtern blieben am Ende viel zu viele Fragen offen: Sie wiesen die Hauer-Klage ab. Um das Gericht als „Sieger“ verlassen zu können, hätte Hauer zweifelsfrei nachweisen müssen, dass seine Behauptungen der Wahrheit entsprechen.

Kommentar

So wie meistens, viel Wind um Nichts. Auch diesmal hat Hauer mit Zitronen gehandelt. Außer Spesen nichts gewesen. Wer will auch schon mit der vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich eingestuften Sekte etwas zu tun haben? Und wieder ein Fall für „Pleiten, Pech und Pannen!“.

Ihr Ronald Micklich

Münster: Bürgerbegehren „Hindenburgplatz“

Schlosspark soll wieder umbenannt werden
Der Schlossplatz in Münster war früher nach dem einstigen Reichspräsident Hindenburg benannt. Nun fordern Konservative den alten Namen zurück. Wir berichteten. Die Initiative „Pro Hindenburgplatz“ ist überzeugt, dass dies gelingt. 15.123 Stimmen sammelte sie für ein Bürgerbegehren, damit der Schlossplatz wieder seinen alten Namen erhält. 9.499 Stimmen wären erforderlich gewesen. Jetzt wird es am 16. September diesen Jahres zum Bürgerentscheid kommen.

Kommentar

In einem recht „linkslastigen Artikel“ der TAZ wird die Forderung nach einer Rückbenennung des „Schlossplatzes“ in seinen ursprünglichen Namen „Hindenburgplatz“ zerrissen. Demokratische Gesichtspunkte spielen offenbar keine Rolle. So haben die Initiatoren von „Pro Hindenburgplatz“ 5624 Stimmen mehr zusammen bekommen als für einen Bürgerentscheid notwendig sind. Dass die Initiative sich ausdrücklich von der Sekte Pro NRW distanziert, spielt für den Berichterstatter keine Rolle. Für die Nazi-Keule ist die vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich eingestufte Kleinpartei gut zu gebrauchen. So schreibt die TAZ:

(…)„Hinter der Initiative „Pro Hindenburgplatz“ verbirgt sich ein Kreis rechtskonservativer CDU-Mitglieder. … Unterstützung kommt von der Jungen Union in Münster, aber auch aus erzkatholischen Strömungen bis hin zur rechtsextremen Partei „Pro NRW“.(…)

Da ist Distanz angesagt. Ist man erst einmal mit dem Virus „rechtsradikal“ kontaminiert, wollen viele Bürger nichts mehr von der Initiative wissen.
Rechtskonservative „Normalbürger“ werden von der „linken Presse“ mit den Radikalen in einen Topf geworfen. Die übliche Masche dieser Allianz. Dort soll es tatsächlich noch Genossen/innen geben, die den 1927 eröffneten „Hindenburgdamm“ in Karl-Marx-Trasse umbenennen wollen und Schnappatmung bekommen, wenn sie Autokennzeichen aus Hamburg sehen.

Am 16. September wird demokratisch abgestimmt. Dann wird sich zeigen, was die Münsteraner Bürger/innen wollen.

Ihr Ronald Micklich