NRW: Schulministerium verteidigt Islamunterricht

Ab dem kommenden Schuljahr sollen muslimische Kinder in NRW-Grundschulen Islamunterricht erhalten. Das Projekt ist umstritten – das Schulministerium jedoch verteidigt sein Vorhaben.

NRW ist das erste Bundesland, das künftig islamischen Religionsunterricht anbietet. Dieser soll ab dem kommenden Schuljahr in Grundschulen auf dem Lehrplan stehen. So kommt ein Teil der rund 320.000 muslimischen Schüler in NRW in den Genuss des Islamunterrichts. Schrittweise möchte Schulministerin Löhrmann (Grüne) den islamischen Unterricht dann auch auf die weiteren Schulformen ausweiten.

Das Vorhaben ist jedoch nicht unumstritten. Zurzeit gibt es noch keine universitär ausgebildeten Islamlehrer. Der Studiengang „Islamische Religionslehre“ beginnt erst in diesem Wintersemester an der Universität Münster. Bis die ersten Absolventen auf den Arbeitsmarkt kommen, sollen sogenannte Islamkundelehrer diese Aufgabe übernehmen. Vollständiger Bericht.

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Ihr B.S. Team

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