Leverkusen: Pro NRW / „Mitglieder-Erosion“ schreitet fort

Hasta la vista Pro NRW
Wieder verliert Pro NRW drei Mitglieder. Auf Nachfrage bestätigten die Familie T. und C. Lind sowie S. Kruse ihren Austritt aus der Bürgerbewegung. Ein Mandatsträger und ein überaus wichtiges Parteimitglied fallen nun als Beitragszahler aus.

Thomas Lind behält Mandat
Thomas Lind ist seit 2009 Mitglied der Bezirksvertretung 3 in Leverkusen, wird dort jetzt als „fraktionslos“ geführt und will diese Position auch weiterhin bis zum Ende der Legislaturperiode fortführen. Seine Tätigkeit als sachkundiger Bürger im Bau- und Planungsausschuss übernimmt der Pro NRW Ratsherr Jürgen Clouth. Erste Vertreterin ist die sachkundige Bürgerin B. D. (Pro NRW), die den Platz von S. Kruse einnimmt. Ebenso hat Herr Lind seine Mitgliedschaft im „Verwaltungsrat der Technische Betriebe der Stadt Leverkusen AöR“ aufgegeben. Auch hier wurde Jürgen Clouth neu berufen.

Kommentar:
Dass ein Partei-Austritt bei Pro NRW nie ohne Querelen von statten geht, hat die Vergangenheit immer wieder gezeigt. Wird auch hier schon wieder nachgetreten? So ist am 20.08.2012 auf der Hauptseite von Pro NRW unter der Überschrift „PRO NRW setzt Solidarität mit jüdischer Gemeinschaft auch intern konsequent um“ zu lesen:

[…] „Für PRO NRW gilt aber weiterhin, dass wir eine ehrliche und gelebte Solidarität mit unseren jüdischen Mitbürgern brauchen, statt nur erstarrte Rituale und Sonntagsreden. Dies wird auch intern so vertreten, selbst wenn man damit – so wie in Leverkusen – auf die weitere Mitarbeit eines Bezirksvertreters verzichten muss. Nicht nur in diesem Fall ist bei PRO NRW klare Kante angesagt: “ […]

Was soll hier Thomas Lind unterstellt werden? Der Grund für seinen Austritt wird wohl eher an der etwas „eigenwilligen Führung des Vierfachvorsitzenden“ gelegen haben.

Ihr Ronald Micklich

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