NRW: Massiver Schlag gegen rechtsextreme Szene *Update*

Aufkleber

Aufkleber Freier Kameradschaften

Update: Lesen Sie auch hier

Die Sicherheitsbehörden in Nordrhein-Westfalen haben am frühen Donnerstagmorgen den in der Geschichte des Landes massivsten Schlag gegen die rechtsextreme Szene geführt. Gewaltbereite Kameradschaften wurden verboten. Derzeit laufen Razzien.

Innenminister Ralf Jäger (SPD) sprach ein Verbot gegen die drei gefährlichsten Neonazi-Gruppierungen aus, parallel begann die Polizei am frühen Morgen mit Razzien gegen 133 Personen in einem Dutzend Kommunen, darunter Aachen, Düren, Dortmund,Wuppertal. Mehr als 900 Beamte durchsuchten rund 120 Objekte. Das Verbot trifft die „Kameradschaft Aachener Land (KAL)“, die von Dortmund aus agierende „Kameradschaft Nationaler Widerstand Ruhrgebiet“ und die „Kameradschaft Hamm“.

„Wir reißen damit große Löcher in das Netzwerk der Neonazis“, sagte Jäger.

Alle drei jetzt verbotenen „Kameradschaften“ gelten als gewaltbereit. Die KAL näherte sich sogar der Schwelle zum Terrorismus. Zwei Anhänger der Kameradschaft waren am 1. Mai 2010 mit selbstgebastelten Sprengsätzen nach Berlin gefahren. Die Minibomben, mit Glasscherben gespickt, sollten am Rande eines Aufmarsches von Rechtsextremisten auf Gegendemonstranten und Polizisten geworfen werden. Der Anschlag wurde durch eine Polizeikontrolle verhindert. Vollständiger Artikel

Ihr B.S. Team

 

Advertisements

Kommentare sind geschlossen.