US-Nein zur Abrüstungsinitiative – Berlin bleibt auf Atomwaffen sitzen

Amerikanische AtomwaffenWesterwelles Lieblingsprojekt geplatzt
Gerade läuft es mal ganz gut für Außenminister Guido Westerwelle, da platzt sein Lieblingsprojekt: der Abzug aller Atombomben aus Deutschland. Nicht nur, dass die USA wahrscheinlich weiter 20 Sprengköpfe in der Eifel lagern werden – Deutschland muss auch noch dafür zahlen, dass die Atomwaffen eingesetzt werden können.

Vermutlich dreistellige Millionenkosten fällig
Tatsächlich müssen nicht nur die USA für die Modernisierung der am Luftwaffenstützpunkt in Büchel gelagerten Sprengköpfe vom Typ B-61 tief in die Tasche greifen – zur „Verlängerung der Lebensdauer“, wie es offiziell heißt. Auch auf Berlin kommen Kosten in womöglich dreistelliger Millionenhöhe zu. Bislang hält die Bundeswehr Tornado-Kampfflugzeuge vor, die für den Atombombeneinsatz konfiguriert sind. Dagegen ist der Eurofighter, der die Tornados Schritt für Schritt ersetzen soll, nach bisherigen Plänen nicht nuklearwaffenfähig. Für die Zeit nach 2025, wenn der Tornado eigentlich außer Dienst gestellt werden soll, wird sich die Regierung daher etwas einfallen lassen müssen. Für Westerwelle ist es immerhin ein Trost, dass er dann nicht mehr Außenminister sein wird. Vollständiger Artikel

Ihr B.S. Team

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