Münster – Hindenburgplatz:Interview vor dem Bürgerentscheid

HindenburgplatzZurück zu dem Thema Außenwirkung: Kann ein „Ja“ beim Bürgerentscheid zum Hindenburgplatz der Stadt Münster schaden?

Leschniok: Aber worin soll dieser Schaden denn bestehen?

Paul: Ich will ihnen ein Beispiel nennen. Die rechtsextreme Partei Pro NRW hat die Münsteraner aufgefordert, „Ja“ zum Hindenburgplatz zu sagen. Pro NRW, NPD, rechte Burschenschaften, sie alle schauen nach Münster. Der Name Hindenburg zieht diese Klientel an. Ein Hindenburgplatz in Münster wäre für sie der ideale Ort für eine Kundgebung.  Genau diesen Begehrlichkeiten wären wir im Falle einer Rückbenennung ausgesetzt.

Leschniok: Das ist ein Horrorgemälde, das Wähler verschrecken soll. Es gibt zum Glück kaum organisierte Rechtsradikale in Münster. Es stimmt, dass es Pressemeldungen von Pro NRW zum Bürgerbegehren gegeben hat. Aber davon distanzieren wir uns. Wir haben damit nichts zu tun. Vollständiges Interview

Kommentar
Die vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich eingestufte Splittergruppe PRO NRW ist auf dem besten Weg den Bürgerentscheid für den Hindenburgplatz zum Scheitern zu bringen. Wer will schon mit „Rechtsradikalen wie Pro NRW und NPD“ in Verbindung gebracht werden? Viele Münsteraner werden sich bedingt durch diese „politischen Trittbrettfahrer“ distanzieren und eben nicht abstimmen. Sehr Schade. So oder so: Der Bürger entscheidet am 16.09.2012

Ihr B.S. Team

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