Pro Köln / NRW: ProPaganda und Tatsachen +Nachtrag+

Die Wahrheit zurecht biegen

Nachtrag: Die Internetseite Kpv-pro.de ist derzeit aus dem Netz genommen; der Domaineintrag bei Denic.de lautet wie vor. (Stand 28.03.2013)

Gejammer von Pro Köln
Am 13.09.2012 war auf der Hausseite von „Pro Köln“ unter der Überschrift „Neue mediale Diffamierungskampagne gegen Jörg Uckermann“ das Wehgeschrei über einen Artikel des „Kölner Stadtanzeigers“ zu lesen.
So erklärte hierzu, in seiner unnachahmlichen Art, der Vierfachvorsitzende Rechts-Anwalt aus Leverkusen, Markus Beisicht:

Auszug: […] „In einem Rechtsstaat gilt selbstverständlich die Unschuldsvermutung. Es gibt in der Bundesrepublik keine Sippenhaft. Jörg Uckermann muss sicherlich nicht für bislang nicht erwiesene Verfehlungen seines Bruders, der mit der PRO-BEWEGUNG rein gar nichts zu tun hat, gerade stehen.“ […]

Ob dies so der Wahrheit entspricht, ist zumindest zweifelhaft.

Fakten
Bereits im Landtagswahlkampf 2010 befand sich der Bruder von Jörg Uckermann, Thorsten Uckermann, unter den Empfängern der Bilder vom Tagesgeschehen des Wahlkampfes, die auch an Vorstandsmitglieder von Pro Köln sowie Pro NRW und andere Personen adressiert waren.

Bemerkenswert ist auch der Umstand, dass der Domaininhaber der Internetseite der Kommunalpolitischen Vereinigung der Pro Bewegung (KPV-Pro) eine gewisse „Uckermann e.V.“, mit Anschrift von Thorsten Uckermann ist, der auch als administrativer Bevollmächtigter geführt wird.

Die KPV wurde am 16. Juni 2011 im Leverkusener Forum gegründet. Zum stellvertretenden Präsidenten wählten die Gründungsmitglieder den Gelsenkirchener PRO-NRW-Fraktionsvorsitzenden Kevin Hauer. Der Kölner Ratsherr Bernd M. Schöppe wurde zum Schriftführer gewählt. Komplettiert wurde der Vorstand durch Markus Hintz, Norbert Back, Tobias Ronsdorf, Stephan Hövels, Susanne Kutzner und Ulrich Manes als Beisitzer. Präsident der so genannten KPV ist … Jörg Uckermann.

Thorsten Uckermann hat also rein gar nichts mit der Pro-Bewegung zu tun?

Wahr ist …
Unter der Überschrift: „KPV-PRO-Vorstand wählt André Hüsgen zum Geschäftsführer“, ist unter anderem zu lesen:

[…] „Auch die Radevormwalder PRO-NRW Fraktion um den jungen und dynamischen Fraktionsvorsitzenden Tobias Ronsdorf konnte enorm von den Erfahrungen und der Zusammenarbeit mit Hüsgen profitieren und sorgt seither auch für massive politische Paukenschläge.“ […]

Diese Aussage kann bedenkenlos als wahr akzeptiert werden. Der letzte Paukenschlag vehallte am 10. September 2012 in Rade – mit dem Rausschmiss von Tobias Ronsdorf.

Ihr Ronald Micklich

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