Pro NRW / Deutschland: Das Ergebnis maximaler ProVokation

Demo vor Solinger Moschee

Solingen 1.Mai 2012, hier wurde auch die Westergaard Karikatur gezeigt.

Die Auslöser identifiziert
Sudans Außenminister kritisierte auch eine Demonstration der Partei „Pro Deutschland“. Wie auch die rechtsextremistischen Parteien „Pro Köln“ und „Pro NRW“, organisiert „Pro Deutschland“ immer wieder Kundgebungen in unmittelbarer Nähe von Moscheen, um dort Plakate mit islamfeindlichen Motiven hochzuhalten. Auch die Mohammed-Karikaturen werden immer wieder präsentiert.

An den Kundgebungen der „Pro“-Organisationen, die personell nahezu deckungsgleich sind, nehmen meist nur wenige Personen teil, bisweilen nur ein Dutzend.

Ausschreitungen auch in Deutschland
An den Gegendemonstrationen, die von Bündnissen aus islamischen Verbänden, etablierten Parteien, den Kirchen sowie den Gewerkschaften organisiert werden, beteiligen sich nicht selten mehrere tausend Personen. Die Polizei ist regelmäßig mit mehreren Hundert Polizisten im Einsatz. Im nordrhein-westfälischen Landtagswahlkampf in diesem Frühjahr war es erstmals zu schweren Ausschreitungen anlässlich einer Kundgebung der „Pro“-Bewegung gekommen: In Bonn wurden Polizisten von jungen Salafisten angegriffen. Dabei erlitten zwei Polizisten schwere Verletzungen durch Messerstiche, insgesamt wurden 29 Polizisten verletzt.

Der Verkünder
Der Vorsitzende von „Pro NRW“, Markus Beisicht, hatte für den Wahlkampf „maximale Provokation bis an die Schmerzgrenze“ angekündigt. Die „Pro“-Bewegung beschreibt sich selbst als „moderne Variante des Rechtspopulismus“. Der nordrhein-westfälischen Verfassungsschutz stuft sie als rechtsextrem ein. Quelle

Kommentar
Es war abzusehen, dass die maximale ProVokation von Markus Beisichts Splitterpartei nicht ohne Folgen bleiben würde. Wir berichteten über die Demos mit den Westergaard Karikaturen ausführlich. Jetzt hat der Vierfachvorsitzende der Islam-Allergiker die gehasste Schweigespirale erneut durchbrochen. Einen Gefallen hat er sich damit sicher nicht getan. Die Saat des Hasses ist aufgegangen. Jetzt brennen „Deutsche Botschaften“ im Ausland, wegen einigen pressegeilen Parteistrategen. Die Medien berichten ausführlich. Wer will nach dieser niederschmetternden Presse noch Mitglied in einem Haufen vom Verfassungsschutz als verfassungsfeinlich bezeichneten Sekte bleiben? Für jeden klar denkenden Menschen müsste die Konsequenz jetzt der Austritt bei der Pro-Bewegung sein.

Ihr Ronald Micklich

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