Bonn: Pro NRW Demo an der König Fahd Akademie unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Nur 40%
100 Demonstranten waren angekündigt. Vierzig, sich wahrscheinlich verpflichtet fühlende Dauer-Protestierer, unter ihnen altbekannte Gesichter wie der ex. NPD´ler André Hüsgen mit seiner Lebensgefährtin, der ex. NPD-Werbeikone Claudia Gehrhardt, der stellvertretende Vorsitzende der Bürgerbewegten Jörg Uckermann, der Generalsekretär Markus Wiener sowie die Neuzugänge Christopher von Mengersen, Sebastian Nobile und Tony Xaver Fiedler waren selbstredend mit von der Partie.

Nur der Chef der Truppe, der Leverkusener Rechts-Anwalt Markus Beisicht, war nicht vor Ort. Die von ihm angeleierte Demo in Bonn sollte offensichtlich sein Ego stärken, da ihn im Bekanntheitsgrad der Medien-Dauerbrenner Manfred Rouhs (Pro Deutschland) in die Schranken verwiesen und abgehängt hat.

Kreisvorsitzender Schwarz versucht sich
Als Moderator kündigte Markus Wiener den Kreisvorsitzenden aus Bonn, Detlev Schwarz an, der ein nervöses und sehr gestresstes Bild vor seinem Auftritt abgab. Dies schlug sich in seiner dilettantischen Rede nieder. Gut, dass es keine Öffentlichkeit gab, die sein Gestammel hätten ertragen müssen.

Quarantäne
Völlig isoliert, nicht in Sichtweite der Akademie, ohne Gegendemonstranten und ohne Zuschauer, nur eingepfercht von Polizisten und Sperrgittern konnten die Redner ihre Botschaft ausschließlich den eigenen Mitgliedern und den ca. 20 anwesenden Journalisten kundtun. Dafür hätte auch ein Rundmail gereicht.

Sektenzusammenschluss?
Der extra eingeladene Sektierer Zahid Khan, ein von Gott ausgewählter und von Engeln geleiteter Prediger, wie auf seiner Internetseite zu lesen, brachte dann das zusammen was zusammen gehört: Die Pro-Sekte mit der Khan-Sekte. Da die Pro´ler offensichtlich noch nicht einmal profanes Englisch beherrschen, gab es für diese einen Dolmetscher.

Kontraproduktiv
Eine gelungene Veranstaltung, herzlichen Glückwunsch! Ich konnte diese lächerliche Vorstellung nicht bis zum Schluss ertragen und habe mit einem Journalisten-Kollegen vorzeitig das Weite gesucht. Das Positive: die Westergaard Karikatur wurde bis zu diesem Zeitpunkt nicht gezeigt. Außer Polizisten, Journalisten und den Islam-Allergikern von Pro NRW / Köln hätte diese sowieso niemand gesehen.

Ihr Ronald Micklich

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