Radevormwald: Endgültiges Aus für die Fraktion – Pro NRW

Tobias RonsdorfKeine Fraktion mehr
Wie Herr Ronsdorf heute telefonisch bestätigte, gibt es „keine Fraktion“ Pro NRW im Rat der Stadt Radevormwald mehr. Die Nachfrage des Bürgermeisters unter Punkt 2 der Niederschrift vom 18.09.2012 könnte sich somit als nicht mehr aktuell erweisen:

2. Informationen des Bürgermeisters

„Der Bürgermeister weist auf die Berichterstattungen der letzten Tage bezüglich des Parteiausschlusses von Herrn Tobias Ronsdorf hin und möchte nun wissen, ob die Fraktion Pro NRW noch besteht. Herr Udo Schäfer erklärt, dass die Fraktion weiterhin besteht, da noch ein Urteil des Schiedsgerichtes aussteht“.

Kein Schiedsgerichts-Verfahren
Ein anstehendes Schiedsgerichts-Verfahren konnte der ehemalige Fraktionsvorsitzende von Pro NRW nicht bestätigen. Er habe mit Pro NRW nichts mehr zu tun, so Ronsdorf. Im Ratsinformationssystem der Stadt wird Herr Ronsdorf mittlerweile als parteiloses Mitglied des Rates der Stadt Radevormwald geführt.

Vorteile dahin
Das ehemalige Fraktionsbüro soll nicht mehr existieren. Auch die von Pro NRW benannten sachkundigen Bürger sollen das Feld geräumt haben. Damit dürften sich auch die Aufwandsentschädigungen für Personen und Fraktion in Wohlgefallen aufgelöst haben.

Autsch …
Dilettantisch wie gewohnt, wurden bei Herrn Ronsdorf noch die Partei-Beiträge für das 4. Quartal abgebucht … und von Herrn Ronsdorf zurück gebucht, so der Parteilose. Die Kosten der Rücklastschrift werden dann wohl von den Mitgliedern getragen.

Ihr Ronald Micklich

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Euro-Krise: Der deutsche Exit ist eine Option

NotausgangEuro Ausstieg sinnvoll?
Wenn Deutschland im Euro bleibt, wird Europa zur Transferunion. Wenn die Bundesregierung das nicht will, soll sie aussteigen. Der Schaden wäre geringer als befürchtet.

Sollte Deutschland den Euro verlassen? Schließlich ist es das einzige große Land, das ganz offensichtlich eine Option für einen Ausstieg hat. Diese Frage ist noch relevanter geworden, seit Angela Merkel entschieden hat, EZB-Chef Mario Draghi bei den Plänen für Anleihekäufe zu unterstützen – gegen Bundesbankchef Jens Weidmann. Weidmann ist inzwischen zum Sprachrohr für Deutschlands Euroskeptiker geworden. Die EZB, das müssen die Deutschen nun erkennen, wird keine reinkarnierte Bundesbank bleiben. Einmal mehr wird uns bewusst, dass die Euro-Zone eine unglückliche Ehe ist. Wäre eine Trennung trotz aller damit verbundenen Turbulenzen also besser?

Resümee
Ein Ausstieg ist in der Tat eine Option. Wird er abgelehnt, und davon ist auszugehen, werden die gleichen Anpassungen stattfinden. Sie werden nur mehr wehtun. Die Alternative ist die Transferunion, die Deutschland so fürchtet. Die Deutschen zahlen einen hohen Preis für ihre merkantilistische Strategie. Diese Strategie kann und darf nicht weitergehen – ob mit oder ohne Euro.

Den vollständigen Bericht von „Martin Wolf“, mit vielen Verweisen, finden Sie hier.

Ihr B.S. Team