Euro-Krise: Der deutsche Exit ist eine Option

NotausgangEuro Ausstieg sinnvoll?
Wenn Deutschland im Euro bleibt, wird Europa zur Transferunion. Wenn die Bundesregierung das nicht will, soll sie aussteigen. Der Schaden wäre geringer als befürchtet.

Sollte Deutschland den Euro verlassen? Schließlich ist es das einzige große Land, das ganz offensichtlich eine Option für einen Ausstieg hat. Diese Frage ist noch relevanter geworden, seit Angela Merkel entschieden hat, EZB-Chef Mario Draghi bei den Plänen für Anleihekäufe zu unterstützen – gegen Bundesbankchef Jens Weidmann. Weidmann ist inzwischen zum Sprachrohr für Deutschlands Euroskeptiker geworden. Die EZB, das müssen die Deutschen nun erkennen, wird keine reinkarnierte Bundesbank bleiben. Einmal mehr wird uns bewusst, dass die Euro-Zone eine unglückliche Ehe ist. Wäre eine Trennung trotz aller damit verbundenen Turbulenzen also besser?

Resümee
Ein Ausstieg ist in der Tat eine Option. Wird er abgelehnt, und davon ist auszugehen, werden die gleichen Anpassungen stattfinden. Sie werden nur mehr wehtun. Die Alternative ist die Transferunion, die Deutschland so fürchtet. Die Deutschen zahlen einen hohen Preis für ihre merkantilistische Strategie. Diese Strategie kann und darf nicht weitergehen – ob mit oder ohne Euro.

Den vollständigen Bericht von „Martin Wolf“, mit vielen Verweisen, finden Sie hier.

Ihr B.S. Team

Advertisements

Kommentare sind geschlossen.