Wahl in Belgien: Nachklapper

Bart de Wever Bürgermeister AntwerpenBart de Wever designierter Bürgermeister
Der flämische Vorsitzende der N-VA, Bart de Wever gewinnt die Bürgermeisterwahl in Antwerpen und ist der designierte neue Bürgermeister. Konservativer auf Marsch durch Institutionen – Als Bürgermeister Antwerpens kommt er seinem Ziel näher, ist hier zu lesen.

Vlaams Belang am Boden

Der rechtsextreme Vlaams Belang hat stark verloren. 2006 war die Partei von Filip de Winter in Antwerpen ganz knapp hinter den Sozialisten auf dem zweiten Platz gelandet. Diesmal rutschte sie auf knapp 10 Prozent der Stimmen ab. Damit regiert nun zwar die rechtskonservative N-VA in Antwerpen, aber die ist wenigstens nicht ganz so rassistisch und ausländerfeindlich wie der Vlaams Belang.

Kein Rassist

Fest steht, dass De Wever den rechtsradikalen Vlaams-Belang-Sezessionisten um Filip de Winter spätestens seit Sonntag den Rang abgelaufen hat. Rassistische oder ausländerfeindliche Töne finden sich von ihm nicht. Französischsprachige Zeitungen vergleichen den flämischen Gottseibeiuns gerne mit Jörg Haider und dem niederländischen Rechtsaußenpolitiker Geert Wilders. Unter den Flamen ist Bart de Wever einer der beliebtesten Politiker des Landes.

Kommentar

Pro NRW lässt auf ihrer Hauptseite nichts über den Niedergang der verbündeten Vlaams Belang mit Filip de Winter und Hilde De Lobel verlauten. Wie immer werden negative Nachrichten verschwiegen. Stellen Sie sich vor welch ein Getöse es gegeben hätte, wäre de Winter an de Wevers Stelle gewählt worden. Das Trio um Beisicht hat aus den Fehlern in der eigenen Personal- und Themenpolitik nichts gelernt.  Noch immer wird an ehemaligen NPD´lern, wie z.B. André Hüsgen und der ex. NPD-Werbeikone Claudia Gehrhardt festgehalten. So zersetzt sich Markus Beisichts Splitterpartei, in der noch viele an das Märchen von über 2.000 Mitgliedern glauben, in einer sich immer schneller drehenden Auflösungsspirale. Das Ende der ProPagandapartei kommt dann für die desinformierten, gläubigen Pro-Anhänger umso brutaler.

Ihr Ronald Micklich

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