Salafisten Prozess: Murat K. verurteilt +++UPDATE+++

Update: Wie soeben von der ARD berichtet, soll der verurteilte Murat K. möglicherweise nach Verbüßung von drei Jahren Haft in die Türkei abgeschoben werden.

Thorben Wengert/pixelio.de

Islamist verurteilt
Das Landgericht Bonn hat ein faires Urteil gegen den Salafisten Murat K. gesprochen. Das Signal der Kammer ist richtig: Wer sich in diesem Land ein Recht auf Selbstjustiz anmaßt, der muss streng bestraft werden.

Kurzer Prozess
Es war ein im Wortsinn kurzer Prozess.
Murat K. sagte: „Ich akzeptiere das Gericht nicht als legitim. Ich sitze nicht freiwillig hier. Im Namen Allahs, des Schöpfers, der allein das Recht hat, zu entscheiden, was Recht ist und was Unrecht, was gut ist und was böse, was moralisch ist und was unmoralisch.“

Nach nur zwei Verhandlungstagen hat das Landgericht Bonn am Mittag das Urteil gegen den 26-Jahre alten türkischen Staatsbürger Murat K. verkündet: sechs Jahre Haft, außerdem muss der Angeklagte an die beiden Polizeibeamte, auf die er am Rande einer Demonstration gegen die rechtsextremistische Splitterpartei Pro NRW eingestochen hatte, 8000 bzw. 4000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Lesen Sie auch hier

Kommentar
Nun wird Murat K. die nächsten, minimal 4 Jahre im Knast verbringen. Bezahlen wird es der Steuerzahler. Wie die Presse berichtet war Murat K. nach einer abgebrochenen Ausbildung zuletzt Hartz 4 Empfänger. Wovon der Bedürftige nun das Schmerzensgeld für die beiden Polizeibeamten zahlen wird, weiß der Schaitan.

Eines ist durch die Verurteilung des Murat.K jedenfalls deutlich geworden. Die deutsche Justiz ist durchaus in der Lage Angriffe auf Recht und Ordnung abzuwehren und entsprechend zu bestrafen. Da eine Resozialisierung des fanatischen Islamisten unwahrscheinlich erscheint, wird der Steuerzahler wohl bis zum bitteren Ende blechen.

An die Adresse der ProVokateure sei gesagt: Hängt Euch die Karikaturen doch in die Wohnungsfenster, wenn Ihr „Kunstliebhaber“ seid. Die eingeschlagenen Scheiben dürft Ihr dann selber bezahlen. Die Versicherung und der Steuerzahler sind dann wenigstens außen vor.

Ihr Ronald Micklich

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