Mönchengladbach: Pro NRW KV durch weitere Austritte handlungsunfähig

Austrittswelle schreitet fort
Wie schon gestern aus gut informierten Kreisen berichtet und heute telefonisch bestätigt wurde, hat die Kreisvorsitzende von Pro NRW Mönchengladbach und ihr Ehemann (Schatzmeister) ihre Mitgliedschaft aufgekündigt. Die Kreisvorsitzende Katrin Schwanitz (Mädchenname, „Katti Hexe Grummel“ Pseudonym) und Ihr Ehemann Sebastian haben die Notbremse gezogen und den „immer schlimmer werdenden Verein“ verlassen. Das Kündigungsschreiben lag bereits am Montagabend im Briefkasten.

Ex. NPD´ler Hüsgen auf aussichtslosem Posten
Den ex. NPD´ler André Hüsgen, der u.a. mit dem Aufbau weiterer Kreisverbände betraut ist, erreichte die Hiobsbotschaft heute per Internet. Dass seine Lebensgefährtin, die ex. Werbeikone der NPD Claudia Gehrhardt, keine Unterstützung aus Mönchengladbach für ihre Wuppertal-Demo bekommen würde, ist schon ein Schlag für den selbsternannten Fraktionsassistenten von Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen. Und das auch noch Alles nach der Razzia bei Pro NRW / Köln, in deren Geschäftsräumen und in der Kanzlei seines Chefs.

Keine stichhaltigen Argumente
Politische Überzeugung konnte Hüsgen offenbar nicht generieren. Seine Argumente für einen Verbleib bei Pro NRW sind äußerst dürftig. Sie erinnern mich an angewandte Methoden  bei austrittswilligen Scientologen.

Da half auch kein „Gejammer“ und die Formulierungen wie: „Mann tritt nicht so einfach aus …“.

Als Entscheidungshilfe versagte dann auch noch vollends der Hinweis:  „tja, so leicht kegelt man sich aus dem Rat, nicht wahr?“

Kommentar
Die Meinungsbildung der Kreisvorsitzenden und dem Schatzmeister von Pro NRW Mönchengladbach steht unumstößlich fest, wie beide versicherten. Hier beweisen sie Rückgrat. Damit ist der Kreisverband mehr als handlungsunfähig, die Besetzung der 33 Wahlkreise 2014 zur Kommunalwahl ist reine Utopie. Aus welchem Rat kann man sich da kegeln? … träumen Sie weiter Herr Hüsgen!

Über die Motivation der Ausgetretenen, das sinkende Schiff zu verlassen, berichten wir im Rahmen des Pro NRW-Reports „Der Weg in die Bedeutungslosigkeit“.

Ihr Ronald Micklich

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Blitzmeldung: Durchsuchungen bei Pro Köln / NRW +Update+

SektenführerUpdate:
Pro NRW mutmaßt über die Verantwortlichen, die Anzeige erstattet und zu den Anschuldigungen ausgesagt haben könnten auf ihrer Internet-Seite. In diesem Zusammenhang erinnere ich mich an eine Mandatsträger-Schulung durch Judith Wolter und Manfred Rouhs am 04.10.2009 im Köln-Karree, bei der die Abrechnung von größtmöglichen „Fraktionssitzungs-Entschädigungen“ haarklein erläutert wurde.

Weitere Informationen zu der Razzia und deren Hintergründe finden Sie hier.

Durchsuchungen
Wegen Verdacht des Betruges ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft gegen mehrere Mitglieder von Pro Köln, unter anderem gegen Jörg Uckermann. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ erfuhr, durchsuchen Ermittler zur Stunde mehr als zehn Wohnungen und Büros, darunter auch die Anwaltskanzlei von Parteichef Markus Beisicht in Leverkusen.

Der Verdacht:
Die Parteifunktionäre sollen städtische Aufwandsentschädigungen für Fraktionssitzungen zu Unrecht kassiert haben. Einzelheiten nannte die Polizei bislang nicht. Auch in der Parteizentrale von Pro Köln am Heumarkt wurden die Fahnder gegen acht Uhr mit richterlichen Beschlüssen vorstellig. Sie suchen nach Unterlagen, die den mutmaßlichen Betrug bestätigen.

Kommentar
Jetzt wird es richtig bitter für die Bürgerbewegten. Im Kölner Stadtanzeiger ist eine ausführliche Berichterstattung zu den Durchsuchungen aber auch speziell zum Thema Jörg Uckermann zu lesen. Auch hier gilt: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert. Wer will diese Partei noch unterstützen?

Ihr Ronald Micklich

Wuppertal: Mobilmachung der Gegendemonstranten

Die Mobilmachung gegen die Pro NRW Demonstration in Wuppertal am 27.10.2012 ab 12:00 Uhr in der Nähe der DITIB Moschee Gathe läuft auf Hochtouren. Das „Wuppertaler Bündnis gegen Rechts“ ruft mit drastischen Worten dazu auf, […] „sich dem Naziaufmarsch von Pro NRW entgegen zu stellen.“ […]

Als Beleg für die „Rechtsradikalität“ wird nicht etwa der Verfassungsschutzbericht genannt, sondern es werden die ex. Werbe-Ikone der NPD und ihr Lebensgefährte der ex. NPD´ler André Hüsgen ins Feld geführt. Dies liest sich dann so:

[…] “Diese angebliche „Bürgerbewegung“ in Wuppertal wird von den einschlägig bekannten NPD-Nazis Claudia Gehrhardt und André Hüsgen angeführt.
André Hüsgen war 2000 an dem Naziangriff auf die Gedenkfeier am ehemaligen KZ Kemna in Wuppertal-Beyenburg als Fluchthelfer der Nazis beteiligt und wurde später wegen Fluchthilfe verurteilt.“
[…]

Es dürfte fast sicher sein, dass die im Impressum genannten Verantwortlichen Post von einem der bekannten Pro-Anwälte bekommen.

Für Pro NRW gilt das alte Sprichwort: „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert.“

Ihr Ronald Micklich