Leverkusen: Pro NRW – Weiterer Austritt zu verzeichnen

Weiterer Austritt
Eine sachkundige Bürgerin (sB)  der Leverkusener Pro-Fraktion, die nicht an einer einzigen Ausschusssitzung teilgenommen hat, hat nach einigen Querelen die Notbremse gezogen und ist aus der Bürgerbewegung Pro NRW nach nur 3-monatiger Parteizugehörigkeit ausgetreten.

Nie im Ausschuss aktiv gewesen

Die Leverkusenerin bestätigte schon gestern Ihr Vorhaben. Für die Löschung aus den Listen der Mandatsträger und sachkundigen Bürger musste Sie die Hilfe der Verwaltung in Anspruch nehmen, da die Fraktion um Markus Beisicht erst auf ein Anschreiben der Stadt Leverkusen auf den Wunsch des jetzt ehemaligen Pro NRW Mitglieds reagierte.

Terror statt Akzeptanz
Frau D.  machte den Pro-Politikern unmissverständlich klar, dass sie nicht als sachkundige Bürgerin zur Verfügung stehen wolle und kommunizierte dies sogar der Verwaltung.
Über den dann erfolgten Telefonterror, der durch einen Pro NRW Funktionär betrieben wurde um Ihre Entscheidung massiv zu beeinflussen, berichten wir im Rahmen unseres Pro NRW-Reports: „Der Weg in die Bedeutungslosigkeit“.

Kommentar
Wir berichteten über die Ausschussumbesetzungen der sachkundigen Bürger der Pro NRW Fraktion. Diese waren notwendig geworden, als fast zeitgleich die Fraktionsgeschäftsführerin Sandra Kruse (sB) und Thomas Lind, Mitglied der Bezirksvertretung 3 Leverkusen, ihren Austritt bei Pro NRW erklärten.

Gibt es im Fundus der Leverkusener Bürgerbewegten keine verdienten Nachrücker mehr? Wieso werden Mitglieder schon kurz nach ihrem Parteibeitritt in solche Positionen geschoben? Es muss ganz schön brennen, wenn solche Wege gegangen werden. Auch die Leverkusener Pro-Truppe zeigt deutliche Auflösungserscheinungen.

Ihr Ronald Micklich

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