Scheidung: „Republikaner“ und „Pro Deutschland“ trennen sich

Kooperation geplatzt
Die Ankündigung von Herrn Rouhs, in Bayern zur Landtagswahl zu kandidieren, wird als Versuch von Pro Deutschland gewertet, die in Bayern seit 29 Jahren etablierten Republikaner mit einer Gegenkandidatur zu schwächen. Das ganze Vorgehen von Pro-Deutschland zeige deutlich, was deren Zusagen und Versprechungen wert sind.

Kontraproduktive Demo

Der geschäftsführende stellvertretende Bundesvorsitzende der Partei „Die Republikaner“ Johann Gärtner ist sauer. Hatten doch nach seiner Meinung die wenigen Pro Deutschland Aktivisten, bei der Demo am 10.11.2012 in München, eine negative Auswirkung auf die politische Präsenz der „Rechten“ im Süden Deutschlands erzeugt. So steht auf dem REP Internetportal:

„Wir möchten auch noch einmal darauf hinweisen, dass ein Demonstrationszug – wie der am letzten Samstag von Pro-Deutschland – mit einer Mini-Gruppe von 17 Leuten und dem Aufmarsch von 500-800 Linken – zum Teil militanten Gruppen – absolut unsinnig und damit kontraproduktiv für die Sache der demokratischen Patrioten war.“


Keine weitere Zusammenarbeit

Nach obigen Erfahrungen lehnt der Landesverband Bayern zukünftig jede Art einer Zusammenarbeit mit Pro-Deutschland ab und fordert zur Bundesvorstandssitzung einen Beschluss, dass bundesweit Herr Rouhs und seine Truppe als Gegner gesehen werden.

„Sollten sich weiter Republikaner in irgendeiner Weise bei diesem Verein engagieren, sollten diese unsere Partei verlassen.“

Kommentar
Klartext ist angesagt. Mit Rouhs wird es keine weitere Zusammenarbeit mehr geben. Es ist unwahrscheinlich, dass dies nicht auch für Pro NRW gilt. Meinungen von REP-Mitgliedern zufolge wird Markus Beisicht als Trittbrettfahrer angesehen, der nur seine eigenen Vorteile in einem Verbund mit den Republikanern einfahren will. Was kann die Splitterpartei Pro NRW mit seinen knapp 1000 Mitgliedern auch schon Positives für die Republikaner bewirken. Vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichnet, der stellvertretende Vorsitzende ein vorbestrafter, derzeitiger Untersuchungshäftling, ganze Kreisverbände lösen sich in Wohlgefallen auf, usw. usw. Wer will schon mit dieser Partei in einem Satz genannt werden?

Ihr Ronald Micklich

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