Suizidgefahr bei Pro-Köln-Politiker

Untersuchungshaft im KlingelpützSelbstmordgefährdet
Der „Pro Köln“-Stadtratspolitiker Jörg Uckermann gilt offenbar als selbstmordgefährdet. Die Leitung der Justizvollzugsanstalt Ossendorf hat angeordnet, dass Wachtmeister regelmäßig kontrollieren, was der Inhaftierte in seiner Einzelzelle macht.

Permanente Überwachung

Wie die Kölnische Rundschau berichtet, öffnen Wachtmeister alle 15 Minuten eine Luke an der Tür der Zelle und schauen nach dem Vizevorsitzenden von Pro NRW. Auch nachts wird das Verhalten des rechtspopulistischen Politikers überprüft. Völlig abgedunkelt wird die Zelle seit dem 12. November nicht mehr.

Haftbeschwerde eingereicht

Rechtsanwalt Jürgen Clouth, Pro NRW Ratsherr in Leverkusen, vertritt Jörg Uckermann und hat Haftbeschwerde eingereicht. Uckermann wurde bereits am 08.11.2012 im „Klingelpütz“ inhaftiert. Die Beschwerde ist gestern beim Amtsgericht eingegangen und soll umgehend bearbeitet werden. Dennoch kann eine Entscheidung mehrere Tage aber auch 2 Wochen in Anspruch nehmen, so die Gazette.

Kommentar

Berührungsängste mit der Justiz dürfte der vorbestrafte Partei-Vize nach einer Vielzahl von Verfahren nicht mehr haben. Dass Jörg Uckermann nun Suizid gefährdet sein soll ist verwunderlich. Tönte der Kölner Ratsherr doch im Januar 2012  im Zusammenhang mit der „Volker Beck Affäre“ auf dem Internet-Blog PI:

Eher gehe er ins Gefängnis, als sich seine „politischen Freiheitsrechte rauben zu lassen, vor Gericht werde er um mein Recht kämpfen.

Nun hockt der mutige, von seinen Kameraden mit Julija Timoschenko, Nelson Mandela und sogar Mahatma Gandhi verglichene „kölsche Märtyrer“ im Klingelpütz und kann sein Elend offenbar nicht mehr ertragen. Verantwortlich für seine Misere ist nicht etwa die Staatsgewalt oder seine politischen Gegner, sondern Uckermann selbst.

So sollte der Inhaftierte über Arthur Lassen nachdenken. Zeit zur Besinnung ist jetzt ja ausreichend vorhanden:

Schau in den Spiegel: „Hier siehst Du den Menschen, der für Dein Leben verantwortlich ist“.

Ihr Ronald Micklich

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