Kiel: Kein Schweinefleisch – Kitas verbannen die Currywurst

Kein Schnitzel, keine Currywurst und keine Rippchen: In vielen städtischen Kindertagesstätten in Kiel kommt kein Schweinefleisch mehr auf den Teller.

Nur noch halal
Eine ordentliche Currywurst oder ein paar knackige Wiener zum Mittag – darauf müssen immer mehr Kinder in städtischen Kitas verzichten. Der Grund: In vielen Kindertageseinrichtungen gibt es Kinder aus muslimischen Familien, und da nach islamischem Glauben Schweinefleisch als unrein angesehen wird, ist der Genuss nicht „halal“ (erlaubt) und somit verboten.

Kotelett befreite Mietwohnungen
Der Schweinefleisch-Bann gilt aber keinesfalls nur in Kindertageseinrichtungen. Mittlerweile scheint die Currywurst-Klausel auch bei der Suche von Mietwohnungen eine Rolle zu spielen, da auf dem Ostufer immer mehr Wohnungen von Muslimen aufgekauft wurden. Nach Informationen der Schleswig-Holsteinischen Zeitung bietet ein afghanischer Vermieter in der Nähe des Sultanmarktes in der Elisabethstraße Wohnungen mit der Voraussetzung an, auf Kotelett und Co. zu verzichten. Vollständiger Artikel

Kommentar
Den Vegetarier oder Veganer wird es freuen. Verzichtet er doch generell auf Fleisch. Seine Kinder würden eben mit Obst oder Gemüse fürs Mittagessen versorgt. Hochachtung vor diesen Tierschützern. Die Entscheidung was gegessen wird, liegt eben bei jedem Menschen selber.
Wegen einer nach Deutschland eingereisten Minderheit und aus deren religiösen Gründen diese Entscheidung abzugeben, und auf bestimmte Nahrungsmittel zu verzichten, ist Schwachsinn. Sinnvoll wäre hingegen, die bestialische Produktion (Schächten) von tierischen Nahrungsmitteln dieser Minderheit zu verbieten. Das dies eine große Mehrheit der Mitteleuropäer möchte, haben die Niederländer eindrucksvoll bewiesen. Wir berichteten.

Ihre Meinung interessiert uns. Ihr Kommentar.

Ihr Ronald Micklich

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