Bundeswehr steht vor Patriot-Einsatz in der Türkei +UPDATE+

Update: Türkei und Nato einig über Patriot PAC-3 Raketen
Die Türkei hat sich am Dienstag mit der Nato auf eine Bereitstellung von Patriot-Abwehrraketen an der Grenze zu Syrien geeinigt. Vor einer möglichen Verlegung von Bundeswehr-Einheiten fordert die Opposition eine Klarstellung über Pläne zur Einrichtung einer Flugverbotszone – und meldet weitere Zweifel an. Ausführlicher Bericht

Deutsche Soldaten im Standby
Die Bundeswehr steht nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ kurz vor einem Nato-Einsatz mit bis zu 170 Soldaten an der türkisch-syrischen Grenze.

Patriot PAC-3 soll in die Türkei verlegt werden
Deutschland werde in Kürze Flugabwehrraketen vom Typ „Patriot“ mit Bedienungsmannschaft in die Türkei verlegen, berichtet die Zeitung in ihrer Samstag-Ausgabe. An diesem Montag wolle die Türkei eine offizielle Bitte an die Nato richten und zum Schutz ihres Territoriums „Patriot“-Raketensysteme anfordern. In der Nato gibt es nur drei Länder, die über Patriot-Raketen des modernsten Typs PAC-3 verfügen. Das sind die USA, die Niederlande und Deutschland. Die Nato werde der Bitte umgehend entsprechen, ist in „Die Welt“ zu lesen.

Die „Grünen“ warnen
Die Grünen warnen eindringlich vor einer Verlegung deutscher „Patriot“-Raketen an die Grenze zu Syrien. „Ich kann nur davor warnen, dass Deutschland und die Nato sich ohne Völkerrechtsgrundlage militärisch in den Syrien-Konflikt hineinziehen lassen“, sagte der Grünen-Sicherheitsexperte Omid Nouripour am Rand des Grünen-Parteitags in Hannover. Ausführlicher Artikel zum Thema.

Ihr B.S. Team

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