Dresden: Pro Deutschland tritt zur Bundestagswahl 2013 an

Teilnahme an der Bundestagswahl beschlossen
Gestern hat die Bundesversammlung von Pro Deutschland einstimmig bei drei Enthaltungen die Teilnahme an der Bundestagswahl 2013 beschlossen. Der Bundesvorstand, der heute seit 10.00 Uhr tagt, hat dies um ca. 13:00 Uhr bestätigt.

Nachwahlen
Bei den Nachwahlen zum Bundesvorstand wurde gestern wie folgt gewählt: Schatzmeister Dr. Manfred Schlender, Schriftführer Mario Malonn, Beisitzer Mirko Schmidt, Anna-Verena Liesendahl und Ralf Görler und als Generalsekretär Lars Seidensticker.

Kommentar
Die Ankündigung wird sowohl für die Republikaner (REP), als auch für den Vierfachvorsitzenden von Pro-NRW, Markus Beisicht, ein Schlag ins Kontor sein.
So schrieben die Republikaner am 13.11.2012 auf Ihrer Seite:

„Unser Fazit:
Nach diesen Erfahrungen lehnt der Landesverband Bayern zukünftig jede Art einer Zusammenarbeit mit Pro-Deutschland ab und fordert zur Bundesvorstandssitzung einen Beschluss, dass bundesweit Herr Rouhs und seine Truppe als Gegner gesehen werden.
Sollten sich weiter Republikaner in irgendeiner Weise bei diesem Verein engagieren, sollten diese unsere Partei verlassen.“
 Wir berichteten.

Die ersehnte bundesweite Unterstützung bei Landtags-, Bundestags- und Europawahl zwischen den Republikanern und Pro´lern dürfte sich damit auch in Wohlgefallen aufgelöst haben. Betrachtet man nun noch das Erstarken rechtskonservativer Parteien wie die Unabhängige Bürgerpartei (UBP) im „Kohlenpott“, lässt dies für Beisicht, Hauer und Co., mit ihrer als verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei, für die kommende Kommunalwahl nichts Gutes erwarten.

Ob Manfred Rouhs mit seiner Mannschaft nicht wieder einmal etwas zu euphorisch ist, bleibt abzuwarten. Mit 1,2% bei den Berliner Landtagswahlen 2011 ist der Berliner Ableger von Pro Deutschland, ohne Mandatsgewinn, soeben in die Parteienförderung gerutscht. Die Teilnahme an der Bundestagswahl 2013 erscheint eher nicht realistisch. Hier ist wohl eher der Wunsch der Vater des Gedankens.

Ihr Ronald Micklich

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