Berlin: Streit und Zersetzung bei Pro Deutschland? +Ergänzt+

Pro DeutschlandStreit um Nachwahl
Wie einer Leserzuschrift zu entnehmen, scheint es bei dem „Berliner pro NRW Abklatsch“ Streit zu geben. Auslöser sollen die Nachwahlen bei der 6. Bundesversammlung am 17.11.2012 in Dresden gewesen sein. Nach einer Aufgaben-Umverteilung innerhalb des Vorstandes wurde die Neubesetzung von drei Beisitzern erforderlich. In einer Kampfabstimmung wurden Mirko Schmidt, Anna-Verena Liesendahl und Uwe Görler gewählt.

Nicht berücksichtigt
Keine Berücksichtigung fand hingegen Mario Kischkies. Der 53 jährige Kranführer kandidierte 2011 bei der Landtagswahl in Berlin in Treptow-Köpenick WK 3  und auf dem Landeslistenplatz 23, wo er 2% der Wählerstimmen auf sich vereinen konnte. Damit lag er um 0,1% besser als Lars Seidensticker, der ebenfalls in Treptow-Köpenick im WK 6 und auf dem Landeslistenplatz 4 kandidierte.

Nachgetreten
Wie unser Leser weiter zu berichten weiß, soll der verschmähte „Aktivist Mario Kischkies“ am Tag nach der Wahl damit begonnen haben pro-Interna in öffentlichen Facebook-Foren preiszugeben. Belegbar sind noch folgende Zitate:

„Herr Seidensticker von Pro Deutschland dessen Mitglied ich bin hat gesagt ich solle zur Freiheit gehen weil ich für Homo Rechte und Pro Israel bin.Herr Seidensticker ist für Ahmadieschad da ist sicher noch Platz bei der NPD.Was die Abschaffung des Frauenwahlrechtes angeht das er vertritt ,da ist er bei den Piusbrüdern richtig.“ [sic!]

„In Frankreich wäre es für einen Liberalen kein Problem Pro Frankreich zu sein.Auch Pro Deutschland muß nicht wie zur Zeit von Rechten geprägt sein.Islamkritik von Rechten ist ein Witz wenn ich nur an deren Einstellung zum Thema Frauen und Schwule denke.Deshalb tretet bei pro Deutschland ein(60 Leute würden für eine absolute Mehrheit reichen)um liberale Islamkritik auch in Politik umzusetzen.“ [sic!]

„In Berlin gibts bei Pro Deutschland einige moderat konservativ bis liberale Leute.Im Bundesvorstand allerdings hat der Manni von 12 Vorständen 5 Ex NPD ler und 3 Piusbrüder bzw.Schwestern reinnicken lassen.“ [sic!]

Selbst auf der Hauptseite von PD (Pro Deutschland) ist zum Bericht über die Bundesversammlung folgender Kommentar von Kischkies (jetzt auf der PD-Seite entfernt): „Von 12 Vorständen 5 Ex NPD ler dazu 3 Pius Brüder bzw. Schwestern das ist eine deutliche Richtungsentscheidung.“

Weitaus stärkerer Tobak, in dem ein Pro-D Vorstand, die NPD und die NSU eine Rolle spielen sollen, bleibt hier unkommentiert.

Kommentar
Somit hat Manfred Rouhs wohl einen weiteren Tagesordnungspunkt für die morgen stattfindende Mittwochsrunde. Ob das unzufriedene Vorstandsmitglied des Kreisverbandes von Pro-D in Berlin Treptow-Köpenick noch lange in Amt und Würden bleibt, ist nach dessen Aussagen eher unwahrscheinlich. Die offene Konfrontation, insbesondere mit Lars Seidensticker ist offensichtlich. Ob das Verschwinden von Mario Kischkies von der Vorstandsseite des Eigentümerbundes Ost, wo er als Schatzmeister geführt wurde und deren Präsident ebenfalls Lars Seidensticker ist, im Zusammenhang mit seinen Aussagen gesehen werden kann, ist zumindest nicht ausgeschlossen.

Vor einiger Zeit schrieb ein PD Funktionär an die Bergische Stimme:

„Ich habe nach langer Zeit ehrlicher aktiver Mitarbeit bemerkt, dass die beiden großen Führer keine Partei, sondern einen Wahlverein wollen, der ihnen die Stimmen für ein gesichertes Einkommen heranschafft. Seidensticker ist nichts und kann nichts (haben Sie mal sein „Büro“ gesehen?, da sieht jede Müllhalde schöner aus).“

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Da die Serverfinanzierung kontinuierlich bei 34% verharrt, sucht man anderswo die Kasse zu füllen:

„Bitte unterstützen Sie die Bürgerbewegung pro Deutschland! Bei uns fließen alle eingehenden Spenden unmittelbar in die Öffentlichkeitsarbeit.“  Wer´s glaubt wird selig.

Ihr Ronald Micklich

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