Duisburg: „Frisches Blut“ für Pro NRW

PiratenHochwillkommener Neuzugang
Am 11.12.2012 ist auf der Hauptseite der Bürgerbewegten unter der Überschrift: „Duisburg: Hochrangiger Piratenfunktionär wechselt zu PRO NRW“, Folgendes zu lesen:
[…] „Der vormalige Pressesprecher der Duisburger Piraten, Andreas Winkler, ist heute zu PRO NRW übergetreten. … Wer etwas gegen den Werteverfall, sowie Korruption und Multikulti- Exzesse tun möchte, der wird den Weg zu unserer Bürgerbewegung finden. Diese Blutauffrischung wird unserem örtlichen Kreisverband sehr gut tun.“[…]

Zweifelhafte Vita
XNxtranews  gibt im Internet Auskunft über Andreas Winkler. So ist hier zu lesen:
[…] xtranews hat mal zu Winkler recherchiert: Der windige Zeuge ist mehrfach rechtskräftig verurteilt, als Betrüger und  versuchter Vergewaltiger. Gläubiger lassen nach ihm fahnden, Amtsschreiben an ihn sind unzustellbar. Andreas Winkler darf mindestens als Wesen von zweifelhaftem Leumund betrachtet werden. Eher sogar mehr als das:[…]

Im Weiteren wird von mehreren Betrugsdelikten und einer rechtskräftigen Verurteilung wegen versuchter Vergewaltigung mit Aktenzeichen und Strafmaß berichtet. Auch von einem „offenkundig gefälschten Zeugnis der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg“ ist die Rede.

Besonders interessant sind die Leserzuschriften zum Artikel. Hier wird auch über offensichtlich strafrechtlich relevante SMS, die von Herrn Winkler stammen sollen, berichtet. Den vollständigen Bericht mit allen Verweisen und den Lesermeinungen finden Sie hier. Hier die Pressemitteilung der Piraten.

Kommentar
Es ist wie üblich ProPaganda ohne Ende. Egal wer es ist, Alle sind herzlich willkommen. Hauptsache ein medienwirksames „Neumitglied“ (hochrangiger Piratenfunktionär) kann publiziert werden. Ob die Parteibasis mit dem Neuzugang einverstanden ist spielt keine Rolle.

Da muss dann auch noch die Floskel „Werteverfall“ herhalten, und das bei den vorliegenden Erkenntnissen über Herrn Winkler. Als ob die Bürde der ex.NPD- und DVU´ler wie Molau, Hüsgen und Branghofer nicht schon genug „Abgänge“ produziert hätte. Jetzt ist es mal ein Pirat, über den es sich zu informieren lohnt.

Ob die Blutgruppe für das „frische Blut“ stimmt, ist ungewiss. Politisches Kapital kann Pro NRW aus diesem Neuzugang sicher nicht schlagen. Die Bürger wissen mit wem sie es zu tun haben. Pro NRW zerlegt sich selbst.

Ihr Ronald Micklich

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