Leichlingen: „Maulwurf“ verrät Debatte über Ehrenplakette

"Maulwurf"

„Maulwurf“

Durchgesickert
„Bürgermeister Ernst Müller ist von der SPD für die Ehrenplakette der Stadt Leichlingen vorgeschlagen worden. Der Vorschlag ist gestern im nichtöffentlichen Teil des Haupt- und Finanzausschusses beraten worden und soll morgen im Stadtrat öffentlich gemacht werden. Ernst Müller wollte dazu gestern auf Anfrage nichts sagen.“
, ist heute Morgen in der online Ausgabe der RP zu lesen.

Unglaublich
Erst gegen 19:00 Uhr war die Beratung um die vorgesehenen Empfänger der Ehrenplakette der Stadt Leichlingen zu Ende. Aus gutem Grunde finden diese Beratungen im nichtöffentlichen Teil der Sitzungen statt. Nur eine Handvoll Verwaltungsmittarbeiter und 11 Ratsmitglieder waren bei dieser Beratung zugegen. Der Bürgermeister nahm nicht an der Beratung teil. Wie unverfroren zumindest ein Teilnehmer der Runde gewesen ist, ergibt sich aus der Anfrage der RP beim Bürgermeister kurz nach der Sitzung zum Thema. Es gibt einen „dreisten Maulwurf“ im Rat. Dies spricht nicht gerade für die Integrität des Rates und/oder der Verwaltung.

Was nun?
Durch die Indiskretion ist sowohl die vorgeschlagene Person für die Ehrenplakette als auch der Rat der Stadt Leichlingen in eine nicht gewollte, prekäre Lage gekommen. Egal wie der Rat entscheidet, dass  Ansehen der betreffenden Person wird so oder so geschädigt. Einen „Königsweg“ ist auch nicht in Sicht. Um dem „Verräter“ den Wind aus den Segeln, und die Last einer nicht glaubwürdigen Entscheidung von den Schultern des Rates zu nehmen, wäre eine Vertagung der Personalie in das nächste Jahr wohl die eleganteste Lösung.

Ihr Ronald Micklich

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