Die einfachen Denkstrukturen von Pro Deutschland

Pro DeutschlandEin Blick ins Oberstübchen
Wer mehr über die „Denke“ des Bundesvorsitzenden von Pro Deutschland Manfred Rouhs und seinen Generalsekretär Lars Seidensticker erfahren möchte, der findet so manch interessante Aussage in einem Report der Zeitschrift „Die Welt“ von Marcel Leubecher.

Themen
Bestandteil des Reports ist z. B. der mit viel Tamtam publizierte Schmähvideo-Trailer in endlos Schleife (wir berichteten) und die ProPaganda zu einem neuen Anti-Mohammed-Film, der im Report als dilettantischer Dokumentationsfilm umschrieben wird.
Auch persönliche Angaben zur Vita und Ansichten gibt es zu lesen. Hie einige Auszüge:

„Er und Manfred Rhous, der Bundesvorsitzende, machen hier, in zwei kleinen Räumen, auf Partei. Sie sind die einzigen Angestellten von Pro Deutschland, bei der Berliner Wahl gingen sie mit 1,2 Prozent nach Hause.“

„Der 39-jährige Seidensticker ist fest im rechten Milieu verwurzelt. Mit 21 trat er den Republikanern bei, war später bei der DVU, von der er sich löste, als sie mit der NPD paktierte. „Mit Nationalsozialisten schließt man keinen Pakt“, sagt Seidensticker.“

„[…]Dann erzählt er von zwei „Negern“ mit denen er gearbeitet … hat […]

„Fremde machen Seidensticker Angst. „Das ist ganz natürlich“. Jedes Kind fürchte sich vor Fremden. Zu viel Fremdes wirke bedrohlich.“

Kommentar
Das mit der Angst scheint bei den Führungskräften der Pro-Parteien üblich zu sein. Auch der Vierfachvorsitzende der Bürgerbewegten Pro NRW, Markus Beisicht, klagt über diesen Zustand (wir berichteten).

Die Aussage „Mit Nationalsozialisten schließt man keinen Pakt“ ist nicht so recht kompatibel mit folgender Ansicht „Von 12 Vorständen 5 Ex NPD ler dazu 3 Pius Brüder bzw. Schwestern das ist eine deutliche Richtungsentscheidung.“, (wir berichteten).

Lesen Sie hier den vollständigen und sehr informativen Report.

Ihr Ronald Micklich

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Leichlingen: Bürgermeister Ernst Müller lehnt Ehrenplakette ab

Ehrenplakette abgelehnt, Bericht der RP unzulänglich
Wie bei RP-Online zu lesen ist, hat Bürgermeister Ernst Müller, der von der SPD für die Ehrenplakette der Stadt Leichlingen vorgeschlagen worden war, die Auszeichnung abgelehnt. „Einzelne Mitglieder der CDU seien gegen den Vorschlag der SPD gewesen“, so die Gazette.
Woher die Zeitung ihre Informationen hat ist unbekannt. Wer sich alles gegen eine Nominierung von Bürgermeister Ernst Müller zum jetzigen Zeitpunkt ausgesprochen hat, wissen nur die teilnehmenden Personen des Haupt- u. Finanzausschusses vom vergangenen Montag. Die Angaben in der RP sind zumindest nicht vollständig und von dem tatsächlichen Geschehen meilenweit entfernt.

Ihr Ronald Micklich