Pro Asyl: Steigende Asylbewerberzahl erfordert Handeln

Bild: Gerd Altmann/pixelio.de

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Pro Asyl ruft zum Handeln auf
„Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl ruft Bund, Länder und Kommunen angesichts steigender Asylbewerberzahlen zum Handeln auf. „Deutschland wird sich weiter auf einen deutlichen Anstieg einrichten müssen“
, ist bei Focus-Online zu lesen.

Viele Asylsuchende
Die Zahl der Asylsuchenden ist in diesem Jahr stark gestiegen. Von Januar bis Ende November baten knapp 60 000 Menschen in Deutschland um Asyl. Das ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von mehr als 40 Prozent. Die Dezember-Zahlen kommen noch hinzu.

Forderungen
Der Geschäftsführer von Pro Asyl, Günter Burkhardt, fordert den Staat auf, er solle etwa an Flüchtlinge aus Syrien mit familiären Bindungen nach Deutschland großzügig Visa vergeben und müsse dringend neuen Wohnraum für Asylbewerber schaffen. Dass viele Kommunen über zu große Belastungen durch Asylsuchende klagten, sei „Jammern auf extrem hohem Niveau“. Es sei durchaus organisierbar die Asylbewerber in Deutschland unterzubringen.

Kommentar
Es ist wie mit Yin und Yang. Die Belastungen der Kommunen sind nicht zu unterschätzen. Viele Städte und Gemeinden sind hoch verschuldet und so gut wie zahlungsunfähig. Haushaltssicherungskonzepte und Nothaushalte sind schon fast die Regel. Hier stellt sich die Frage, wie das Asylrecht und die Finanzierung in Einklang gebracht werden kann. Wo soll in den Haushaltsmitteln eingespart werden um die Belastungen zu stemmen?

Hier finden Sie umfangreiche Informationen: Aktuelle Zahlen zu Asyl

Ihr Ronald Micklich

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