Leichlingen: Karnevalszelt in diesem Jahr im alten Stadtpark

Karneval 2012, nähe Festzelt: So sah der gesamte Marktplatz aus!

Karneval 2012, nähe Festzelt: So sah der gesamte Marktplatz aus!

Alter Stadtpark neuer Zeltstandort
Da die Postwiese derzeit im Zuge der Regionale 2010 umgestaltet wird, müssen die Karnevalisten in diesem Jahr in den Alten Stadtpark umziehen. Das Festzelt wird in diesem Jahr größer als 2012 auf der Postwiese sein. Es soll zwischen 1400 und 1800 Jecken Platz bieten. Der Eintritt wird, auch im Vorverkauf, 5 Euro betragen.

Wildpinkler
Bewohner des alten Stadtparks befürchten durch das Partyzelt Lärm und Wildpinkler. „Begeistert sind wir nicht, dass das Zelt ausgerechnet in den Stadtpark muss“, sagt eine 61-Jährige Anwohnerin, „sie habe Angst vor Pinkelecken“.
Um den Harndrang der Karnevalsfreunde zu befriedigen und ein „Wildpinkeln“ zu verhindern, soll es erstmals einen direkten Zugang vom Festzelt zu den Toiletteneinrichtungen geben. Somit können nur Besitzer einer Eintrittskarte die Sanitäreinrichtungen benutzen.

Lärmbelästigung
Da es sich nach der Definition der Stadtverwaltung um ein Brauchtums-Fest handelt, in dem es rechtlich größere Spielräume gibt, wird sicherlich wie im Vorjahr der Antrag des Veranstalters auf Verlängerung des Veranstaltungsendes genehmigt. Dann können an vier Tagen die „Jecken“ im Partyzelt bis Mitternacht mit Musik versorgt werden.
Schon im vorigen Jahr (2012) merkte ein RP-Online Leser zur Veranstaltung auf der Postwiese an: „Das Ganze war einfach nur eine Lärmbelästigung, die gar nichts mit Feiern zu tun hatte. Mal ehrlich, was hat eine Lärmorgie im Alkoholrausch mit Karneval zu tun?“

Kommentar
Ein großes Event mitten in der Innenstadt im „alten Stadtpark“, und das für vier Tage. Wann hat es so etwas schon gegeben? Da bleiben doch Fragen offen. Wo soll im Notfall der Rettungshubschrauber landen? Gibt es einen eigenen Sicherheitsdienst des Veranstalters? Sind alle Anwohner über die zu erwartende Lärmbelästigung unterrichtet? Wie wirkt sich diese Großveranstaltung auf die Gastronomie in der Innenstadt aus? Wer bezahlt die Kosten für die Beseitigung entstandener Schäden und die Reinigung  des Stadtparkes nach der Veranstaltung? Wie soll im Grenzbereich des „Glasflaschenverbots“ Dieses umgesetzt werden?

Den im Stadtpark wohnenden gefiederten Freunden wurden Ausweichnester in der Vogelsiedlung angeboten (Sperberstraße, Meisenweg, usw).

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Ihr B.S. Team

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