Köln: Protestkundgebung von Pro Köln in Porz/Urdenbach

R.Wilden (Mitgl.Bezirksvertr.Porz) u. D.Schwarz (KV Pro NRW Bonn)

R.Wilden (Mitgl.Bezirksvertr.Porz) u. D.Schwarz (KV Pro NRW Bonn)

Versammlung der Gegendemonstranten
Schon um 10:00 Uhr versammelten sich ca. 70 Teilnehmer aus verschiedenen Organisationen an der KVB-Haltestelle Urbach-Kaiserstraße. Dazu gehörten die Antifa sowie die Partei „Die Linke“ und andere Gruppierungen. Bis zum Eintreffen der Pro Köln Protestanten gegen 10:45 Uhr vergrößerte sich die Schar auf ca. 120 Personen. Diese machten mit einem Verstärker und CD-Player ihre typische Musik und hatten ein kleines Megaphon um ihre Parolen zu kommunizieren.

Antritt der Bürgerbewegten
Gegen 10:45 Uhr erschien die Pro Köln/NRW Abordnung für die Protest-Veranstaltung. Unter lautstarker Beschallung der Gegendemonstranten wurde von den üblichen Pro NRW Hilfskräften ein Infostand aufgebaut. Zu den Pro Köln Teilnehmern zählten Judith Wolter, ihr Ehemann Markus Wiener sowie Jörg Uckermann aus dem Pro Köln Stadtrat. Aus der Zukunftsgarde der Pro-Bewegung (O-Ton Pro NRW) waren die in internen Kreisen offensichtlich hinter vorgehaltener Hand als Sprücheklopfer bezeichneten Tony Xaver Fiedler sowie der Reise-Demonstrant Christopher v. Mengersen, der noch am 13.01.2013 in Berlin Kreuzberg für Pro Deutschland seinen Auftritt hatte (die Salafisten-Veranstaltung fand gar nicht statt) weitere Teilnehmer der Protestkundgebung. Insgesamt gute 20 Pro´ler gaben sich ihr „Stelldichein“.

Willkommensfeier
Im und vor dem Hotel Dürscheidt, der Unterkunft der Asylanten, fand eine Willkommensveranstaltung mit ca. 180 Gästen statt. Hier konnte jedermann teilnehmen. Die Gäste wurden kostenfrei mit Speisen und Getränken bewirtet. In dem aus allen Nähten platzendem großen Gesellschaftsraum wurden viele Ansprachen gehalten. Redner waren Gäste aus Politik, Gesellschaft und Kirche. Selbst in den Gängen und vor dem Hotel drängten sich die Menschen. Es war ein friedvolles Miteinander.

Kommentar
Die Problematik des Asylmissbrauchs ist sicherlich ein Thema. Missbrauch wollen auch die Bürger nicht. Ein pauschaler Rundumschlag gegen jeden Asylanten ist aber sicherlich falsch und auch von der großen Mehrheit der Menschen nicht gewollt. Die hier eingetroffenen Meinungen (unsere Befragung) zum Thema sind geteilt. Aussagekräftig ist vielleicht die Zahl der Meinungsträger: 25 Pro´ler, 120 Gegendemonstranten und 180 Befürworter für ein interkulturelles Zusammenleben. Die Entscheidung wem Asyl gewährt wird und wem nicht ist in unseren Gesetzen klar definiert. Es muss nur danach gehandelt werden.

Eine aussagefähige Fotoreportage folgt später.

Ihr Ronald Micklich

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