Leichlingen: Karnevals-Event-Zelt im „alten Stadtpark“ – muss das sein?

SP 06.02 (1)Presse
Unter der Überschrift: „Zelt-Aufbau: Bagger versinken im Matsch, Veranstalter plant um“ berichtet RP-Online über die Unzulänglichkeit beim Aufbau des Jecken-Zeltes. Sehr interessant auch die Lesermeinungen zum Thema.

Das Zitat des Tages von Rolf Ischerland: „Wir werden den Rasen nach der Party neu einsäen müssen“, ist genau betrachtet ein Witz.

 

SP 06.02 (2)Größere Schäden schon jetzt
Natürlich hat der Veranstalter keinen Einfluss auf die Wetterlage. Ist der Boden tief und matschig, sollten eben Vorkehrungen getroffen werden um Schäden zu vermeiden. Der bekannte Leichlinger Statiker Bernd Pöttgen hat dazu folgende Meinung:
„Hätte man die mit Verbundpflaster und Betonsteinen versehene Zufahrt sowie die betroffene Rasenfläche an der Polizeieinfahrt mit Stahlplatten abgedeckt, wären diese gravierenden Schäden an Zuwegung und Rasenfläche deutlich geringer ausgefallen.“

SP 06.02.01Kommentar
Ist es den Freunden des Karnevals nicht zuzumuten einmal ein paar Schritte zu laufen? Befestigte Flächen etwas außerhalb der Stadtmitte sind verfügbar. Schon heute sah unser Stadtpark sehr ramponiert aus. Mussten die drei Bäume unbedingt sinnlos umgelegt werden? Muss diese Festivität jedes Jahr ausnahmslos in der Innenstadt stattfinden? Ist eine solch dilettantische Ausführung beim Aufbau des Zeltes zu tolerieren?

Nichts gegen „rheinische Fröhlichkeit“ aber hier sollte man die Kirche wirklich im Dorf lassen. Ist es wirklich notwendig den parallel zur „Neukirchener Straße“ verlaufenden Fußweg zu sperren?  Wer bezahlt die Erneuerung der Zuwegung und der weiteren Schäden an der Stadtparksubstanz? Sind die Einwände der Anwohner nicht relevant?

Wie die Wirklichkeit und unser Stadtpark nach der Karnevalsveranstaltung aussieht, werden Sie auf der Seite der Bergischen Stimme sehen können. Wir bleiben am Ball.

Ihr B.S. Team

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