Pro NRW im „Größenwahn“

Papiertiger MandateEmsige Betriebsamkeit
Die Vorbereitungen auf den Kommunalwahlkampf 2014 laufen auf Hochtouren“ , verkündet der Vierfachvorsitzende der Bürgerbewegten, Markus Beisicht, am gestrigen Dienstag auf der Pro-Internetplattform. Auf einer Vorstandsklausur in Leverkusen will man offensichtlich die Wunschträume des Pro-Chefs vorstellen.

Unrealistische Hirngespinste
Von wenigstens 300 kommunalen Mandaten und dem Einzug in Fraktionsstärke in  zahlreiche Kreise und Großstädte träumt die Führungsriege rund um ihren Anführer.

Realität
Zählt man die von Pro NRW auf ihrer Internet-Seite unter der Rubrik „In Rathaus und Kreistag“ vorgestellten Mandatsträger zusammen, kommt man gerade einmal auf 32 Personen die politische Funktionen in Räten wahrnehmen. In der Addition wurden natürlich die Blender-Karteileichen wie T. L., Daniel Schöppe, Hans-Willi Wolters und Fabian Thies, in Abzug gebracht. Weitere, bereits aus der Partei ausgetretene Platzhalter sollen hier nicht betrachtet werden. Pro NRW kann es offenbar einfach nicht zulassen, ihre aufgeblasene Präsentation an die Wirklichkeit anzupassen.

Kommentar
Jetzt ist es das Wolkenkuckucksheim, in den ab 2014 wenigstens 300 Mandatsträger wohnen sollen. Die Anzahl der Mandatsträger müsste sich fast verzehnfachen um diese Utopie Realität werden zu lassen. Wer´s glaubt wird selig.

Die leider sehr kritiklosen Bürgerbewegten nehmen solchen „Schmarrn“ auch noch für „bare Münze“. Als Pro-Mitglied sollte man doch zählen können, oder? Also, wie viele Mitglieder hat Pro NRW wirklich? Stimmen die Angaben über Teilnehmerzahlen an Demonstrationen und Mahnwachen, die von den ProPaganda-Lautsprechern kommuniziert werden? Die waschkorbweisen Rückläufer aus Flyer-Aktionen lassen sich nach „Insiderangaben“  auch in einem Schuhkarton davon tragen.

„Mehr sein als scheinen“ empfahl der preußische Generalfeldmarschall Graf Alfred von Schlieffen 1903 in einer Rede anlässlich seines Dienstjubiläums den Generalstabsoffizieren als Wahlspruch.

Diesen „Wahlspruch“ sollten sich die ProPaganda-Strategen einmal zu Herzen nehmen.

Ihr Ronald Micklich

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