Asylanten: Pro NRW auf Stimmenfang

Bild: Gerd Altmann/pixelio.de

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Wahlpropaganda
Pro NRW sieht eine große Chance sich im Jahr des Vorwahlkampfes zur Kommunalwahl 2014 mit einer weiteren presseträchtigen ProPaganda-Aktion öffentlich darzustellen.

Zur Bekanntmachung einer Volksinitiative (gegen Asylmissbrauch) will PRO NRW im März eine landesweite Kundgebungsserie durchführen. Hier finden Sie die mehrfach verifizierte Routenplanung der Bürgerbewegten, die entgegen der offiziellen Pro-Ankündigung um eine Woche verlängert wurde.

 

Angestrebte Termine:

Bochum, 09. März 2013
Bochum (alte Hollandschule) in der Fröbelstraße, um 11.00 Uhr
Essen, 09. März 2013
Essen,  auf dem Bögel, um 14.00 Uhr
Witten, 11. März 2013
Witten, Fröbelstraße, 11.00 Uhr
Mülheim an der Ruhr, 11. März 2013
Mülheime, Eltener Straße, um 14.00 Uhr
Duisburg, 12. März 2013
Stadtteil Rheinhausen-Bergheim,  vor dem Haus an den Peschen 3 – 5, um 11.00 Uhr
Gelsenkirchen, 12. März 2013
Gelsenkirchen, Beckeradsdelle 9, 14.00 Uhr
Dortmund, 13. März 2013
Dortmund, Glückaufsegenstraße 60, 11.00 Uhr
Hagen, 13. März 2013
Hagen, Voerder Straße 33, ab 14.00 Uhr
Düsseldorf, 14. März 2013
Lacombletstraße (ehem. leer stehende Schule), um 11.00 Uhr
Leverkusen, 14. März 2013
Leverkusen-Opladen, Sandstraße, um 14.00 Uhr
Bergheim, 15. März 2013
Bergheimer Stadtteil Quadrath-Ichendorf, Priamostraße um 11.00 Uhr
Neuss, 15. März 2013
Krankenhaus an der Nordkanalallee um 14.00 Uhr
Mönchengladbach, 16. März 2013
In der Straße Luisental um 11.00 Uhr
Aachen, 16. März 2013
In Aachen, Hansmannstraße, um 14.00 Uhr
Bielefeld, 18. März 2013
In Bielefeld, Gütersloher Straße um 11.00 Uhr
Wickede, 18. März 2013
In Wickede (Kreis Soest) Stadtteil Wimbern, Mendener Straße, um 14.00 Uhr
Wuppertal, 20. März 2013
In Wuppertal-Elberfeld, Treppenstraße, um 11.00 Uhr
Remscheid, 20. März 2013
In Remscheid, Klauser Delle, um 14.00 Uhr
Recklinghausen, 21. März 2013
In der Vinckestraße befinden sich gleich mehrere Asylheime, ab 11.00 Uhr.
Krefeld, 21. März 2013
Krefeld  Am Siemesdyk, ab 14.00 Uhr
Köln, 23. März 2013
Poller Damm, um 10.00 Uhr
Station 2,  Heim in  der Vorgebirgsstraße,  um 12.00 Uhr
Abschluss ist in Köln -Weiden,  (bestehendes Asylantenheim) um 14.00 Uhr

Kommentar
Wie in den vergangenen Jahren so auch 2013. In den ersten Monaten des „Neuen“ muss eine groß propagierte Veranstaltung her. Waren es in der Vergangenheit Moscheen, Salafisten, Muslime und Autonome, die es zu bekämpfen galt, hat man nun eine neue Zielgruppe gefunden: Asylbewerber

Ein sicherlich brisantes Reizthema, das auch in Teilen der durch den großen Zustrom von Asyl-Suchenden und die dadurch von überquellenden Asylantenunterkünften tangierten Anwohner kontrovers diskutiert wird.

Hier sucht Pro NRW seine Chance. Im Umfeld der Asylanten-Heime versucht man offensichtlich bei den Anwohnern zu punkten. Ebenso hofft man auf eine möglichst breite Presse um über Flyer und die beabsichtigte „Volksinitiative“ (wir berichten zeitnah gesondert) gegen Asylmissbrauch an Personendaten zu kommen. Diese sind für die kommende Kommunalwahl unabdingbar um die erforderlichen Unterstützungsunterschriften in bisher Pro NRW-freien Zonen zu bekommen. Gehofft wird auch auf den einen oder anderen Unbedarften, der mit Aussicht auf ein finanzielles Zubrot aus einem politischen Mandat für Pro NRW gelockt wird.

Wie das bittere Ende einer solchen vermeintlichen Blitzkarriere bei Pro NRW dann aussehen kann, ist leider nicht jedem bewusst. Arbeitsplatz gekündigt, Lehrstelle futsch, Freunde weg, Familie kaputt, Harz IV sind die häufigen Begleiterscheinungen wenn man sich an eine vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Partei verkauft. Also Augen und Ohren auf. Informieren Sie sich umfassend über Pro NRW bevor Sie irgendetwas unterschreiben.

Ihr Ronald Micklich

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Vom Pirat zum Rechtsradikalen: In Duisburg vorbestraft wg versuchter Vergewaltigung – Andreas Winkler

FundbüroWinkler Story
„Dem ehemaligen Pressesprecher der Duisburger Piratenpartei Andreas Winkler haben wir seinerzeit verschiedene Aspekte von Kriminalität nachgewiesen. Darunter Betrug und versuchte Vergewaltigung. Jetzt redete der mehrfach rechtskräftig verurteilte Straftäter für eine rechtsradikale Splittergruppe in Köln“ (Anm. Redak. Pro NRW/Köln), ist bei XTRANEWS zu lesen.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.

Ihr Ronald Micklich