Velbert: Stadt sucht Pflegeeltern

Bild: Screenshot Stadt Velbert

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Pflegeeltern gesucht
Der Adoptions- und Pflegekinderdienst der Stadt Velbert möchte Familien Mut machen, Pflegeeltern zu werden.
Manche Eltern sind für einen gewissen Zeitraum oder auch auf Dauer nicht in der Lage, ihren Kindern Liebe, Fürsorge, Geborgenheit und ein stabiles Umfeld zu bieten. Für solche Kinder sucht die Stadt Velbert Pflegefamilien, denn jedes Kind soll die Möglichkeit haben, in familiärer Geborgenheit aufzuwachsen.

Voraussetzungen
An Pflegeeltern werden ganz besondere Anforderungen gestellt. Zwar sind soziale Einstellung und guter Wille eine gute Basis, diese Eigenschaften allein genügen jedoch nicht, um Pflegeeltern zu werden. Es sind einige wichtige Voraussetzungen zu erfüllen. So tauchen immer wieder Fragen nach Toleranz, Konsequenz und soz. Umfeld auf.

Fortbildung
Die Stadt Velbert bietet Pflegeeltern ein ganzes Bündel von Fortbildungsmaßnahmen an. Dazu gehören Workshops aus den Bereichen Recht, Psychologie, Medizin, Pädagogik und Erziehungsberatung . Weiterhin gibt es regelmäßige Gruppenabende und es werden auch Termine für Supervision und Fortbildung für Familiäre Bereitschaftspflegepersonen angeboten.

Hier finden Sie alle Informationen der Stadt Velbert zum Thema.

Kommentar
Wer die „ganz besondere Anforderungen“ nicht erfüllt, bestimmt der Fachbereich Jugend, Familie und Soziales der Stadt Velbert. Sicherlich ist ein Parteibuch nicht unbedingt ein Hindernis. Wer Mitglied in einer vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich eingestuften Partei ist, sollte sich einmal Gedanken darüber machen, ob dies von den dem Kind gegenüber Verantwortlichen toleriert werden darf. Vielleicht hilft ja auch ein Blick in dieses Video zum Thema „Verantwortung gegenüber Kindern“ oder auch dieses „Wahlkampffoto“ mit Pro NRW-Akteuren, die hier Kinder für ihre Sache instrumentalisieren, wie auch in dem verteilten Flyer zu sehen. Weitere Beispiele gibt es leider genügend.

Dass Pro NRW die angekündigte Mahnwache der GDL (German Defence League) wir berichteten, und damit ihr Pro-Mitglied unterstützt, erfordert keinen weiteren Kommentar.

Ihr Ronald Micklich

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