Pro NRW Vorstandsmitglieder: „Ich ficke jeden Tag“ und andere Verbal-Entgleisungen

Screenshot wallaps.net

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Wieder Beleidigungen, wieder Strafanzeigen
Es geht mal wieder um Beleidigungen gegenüber dem sich offen zur Homosexualität bekennenden Bundestagsabgeordneten Volker Beck, hier im Rahmen der Kundgebungen am vergangenen Wochenende. Quelle mit Bildern

Michael Gabel, Beisitzer im Pro NRW-Vorstand

„Wann haben Sie zuletzt gefickt? Ich ficke jeden Tag. Sie sind ja nur schwul auf dem Papier und wollen die Homo-Ehe wegen des Ehegatten-Splittings…“

Michael Gabel ist Mitglied der Kölner Stadtarbeitsgemeinschaft der Lesben, Schwulen und Transgender, ohne Stimmrecht. Schon im Januar 2011 wurde berichtet was Herr Gabel in diesem Gremium zustande bringt. Interessantes gab es auch hier zu lesen.

Jörg Uckermann, stellvertretender Landesvorsitzender

„Der warme Beck weiß, wie man sich von hinten nach vorne durcharbeitet.“

Jörg Uckermann sollte nun endlich verinnerlicht haben, dass seine „Sprüche“ nicht immer ohne Strafe hingenommen werden. In Sachen Beleidigung gegen Volker Beck verurteilt, wäre eine gewisse Zurückhaltung sicher angezeigt. Scheinbar hofft Uckermann, der in der letzten Verurteilung wegen Beleidigung als Person mit kleinem Einkommen definiert wurde, dass seine Eskapaden über „Spenden“ oder „von der Partei finanziert“ werden.

Christopher v. Mengersen (C.v.M.), Beisitzer im Pro NRW-Vorstand

„Er möchte nicht Müsli-Nazi genannt werden, deshalb werde ich das auch nicht tun.“

C.v.M strebt nach Höherem und möchte auch gerne im Rampenlicht stehen. Offensichtlich deswegen hat der mutige Streiter für Pro NRW o. Satz abgelassen. Ob dieser Ausspruch Folgen hat, oder der Staatsanwaltschaft einfach zu winzig ist, bleibt abzuwarten. Hervorgetreten ist Mengersen schon einmal in Bonn, beim Zeigen der Westergaard Karikatur. Ansonsten gab es nur lauwarme Luft, z.B. aus den Fraktionsräumen von Pro-Köln.

Kommentar
Der Generalsekretär der Bürgerbewegten und sein Chef, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen, scheinen sich ob der Verbal-Entgleisungen von Gabel irre zu amüsieren. Zumindest könnten die grinsenden Visagen von ihnen auf diesen Gefühlszustand hindeuten.

Ob der Kreisvorsitzende des Rheinisch Bergischen Kreises, Dr. Christoph Heger, solcherlei Mitglieder sehr schätzt, dürfte wohl eher nicht der Fall sein. Bemerkt er doch am 22.03.2013 auf seiner Facebook-Seite:

„Ich behalte mir das Recht vor, entgegen allen „politisch korrekten“ Versuchen, mir das zu verbieten zu sagen: Die homosexuelle Nachäffung des menschlichen Geschlechtsverkehrs ist unsittlich.“ Dies ist die entschärfte Variante. Es hieß auch schon:

Die homosexuelle Nachäffung des menschlichen Geschlechtsverkehrs ist schwer unsittlich, und seine staatliche Förderung grundgesetzwidrig.

Mit solcherlei Funktionären will Pro NRW / Köln bei der nächsten Kommunalwahl punkten. Einfach lächerlich, wer soll diese „Sprücheklopfer“ denn wählen?

Ihr Ronald Micklich

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