Berlin: Fulminante Gründungsveranstaltung der „Alternative für Deutschland AfD“

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Presse
„Während der Gründungssitzung macht sich Euphorie breit unter den Anhängern der Alternative für Deutschland. Sie feiern vor allem ihren Erfinder, den schmalen Professor Bernd Lucke. Er treibt die Anti-Euro-Truppe entschlossen in Richtung Bundestag. Und zeigt dabei, dass auch ein Akademiker wie er Bierzelt-Sprüche auf Lager hat.“
So eine Parteigründung ist keine einfache Sache. Mit großem Enthusiasmus waren rund 1500 Mitglieder der Alternative für Deutschland (AfD) nach Berlin gekommen,“
schreibt die Rheinische Post in ihrer Online-Ausgabe. In Papierform findet man ein postkartengroßes Foto von Bernd Lucke in zufriedener Siegerpose. Hier wird dem Artikel fast eine halbe Seite gewidmet.

In zahlreichen Medien wird über die neue Formation berichtet. Bernd Lucke vertritt die Ansichten seiner Partei in Talk-Shows. Politiker, wie zum Beispiel Wolfgang Schäuble (CDU), reagieren im Interview mit der AfD konfrontiert schon fast panisch (Heute Journal ZDF). Hier finden Sie das Video zum Gründungsparteitag der AfD.

Herkunft der Parteimitglieder
Nach eigenen Angaben hat die AfD seit ihrer Gründung etwa 7500 Mitglieder gewonnen. Und das in nur wenigen Wochen. Davon seien 630 von der CDU, knapp 390 von der FDP, knapp 360 von der SPD, knapp 140 von der CSU, 90 von den Piraten und knapp 70 von den Grünen gekommen.

Chancen
Obwohl die AfD in Wahlumfragen bislang nicht auftaucht, gelten ihren Chancen als nicht schlecht. Laut ZDF-Politbarometer sagten 17 Prozent der Befragten, sie würden bei der Bundestagswahl eine Partei wählen, die sich für den Austritt Deutschlands aus dem Euro einsetzt. Nach einer Umfrage von Infratest Dimap können sich 24 Prozent aller Deutschen vorstellen, die AfD zu wählen.

Kommentar
Mit fast 20.000 Unterstützern, die namentlich auf der Internetseite der AfD zu finden sind, steuert die neugegründete Partei einer Teilnahme an den kommenden Bundestagswahlen am 22.09.2013 zielsicher entgegen. Endlich gibt es in Deutschland eine ernstzunehmende Alternative.

Die extremistischen Splitterparteien, die sich mit viel ProPaganda gegen den Euro und die Rückkehr zur D-Mark ausgesprochen haben, sind nun im Hintertreffen. Dies trifft im besonderen Maße auf Pro NRW zu. Denn im Gegensatz zu den fundierten Aussagen von Bernd Lucke zum „warum und weshalb“ dieser Forderung, hört man von den eher unverständigen Möchtegern-Politikern nur platte Polemik.

Ihr Ronald Micklich

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