Pro Deutschland – Pro NRW: „NPD und Rechtsradikale“ im Gepäck?

Parteien, Vorsitzende und Embleme von Facebook-Freunden

Parteien, Vorsitzende und Embleme von Facebook-Freunden

Pro Deutschland
Am 16.04.2013 berichteten wir über den Kuschelkurs der Pro Deutschland (PD) Bundestagswahl- Kandidatin Susanne Kreutzer und ihrem NPD Freundeskreis auf Facebook. Auf der Facebook-Seite von Frau Kreutzer wurde nun halbherzige, kosmetische Korrektur betrieben.

Die NPD Krefeld, die NPD Duisburg und der Kreisverband der NPD Krefeld-Kleve sind in der Freundesliste von Frau Kreutzer nicht mehr zu finden. Freundschaften aufgekündigt? Wohl eher nicht! Wie aus zuverlässigen Quellen zu erfahren war, soll Frau Kreutzer in einer intensiv geführten Diskussion bei Facebook die Gründe ihrer Verbundenheit zur NPD erläutert haben. Betrachtet man die verbliebenen Personen in der vakanten Liste wird schnell klar: Politiker und Aktivisten / Sympathisanten aus dem rechtsradikalen Spektrum sind weiterhin als Freunde zu finden. Als Beispiel soll hier Frank A. vom „nationalen Widerstand“ dienen. Ein Blick auf dessen Seite spricht eine deutliche Sprache.

Auch Holger Apfel, neugewählter Bundesvorsitzender der NPD darf sich weiterhin der Freundschaft von Frau Kreutzer versichert fühlen.

Wie Manfred Rouhs und Lars Seidensticker, die mit Frau Kreutzers Freunden öffentlich in einer Freundes-Liste geführt werden, mit dieser Situation umgehen, ist bisher nicht bekannt.

Pro NRW
Sachkundigen Informanten zufolge, soll Frau Kreutzer am 20.04.2013 ihre Mitgliedschaft bei Pro NRW aufgekündigt haben. Von einer kurzen Mitgliedschaft und großen Differenzen soll die Rede gewesen sein. Damit hat Pro NRW ein weiteres Mitglied verloren. Konnte man Frau Kreutzer noch vor kurzem in einem Pro NRW „Billig-Jäckchen“ mit einer Flasche Bitburger in der Hand bewundern, hat sich dies jetzt augenscheinlich erledigt.

Kommentar
Ob der Austritt der Pro Deutschland Bundestagswahl-Kandidatin Susanne Kreutzer aus der sogenannten „Bürgerbewegung Pro NRW“ nun aus folgendem Text des Bundeswahlgesetzes: „Als Bewerber einer Partei kann nur benannt werden, wer nicht Mitglied einer anderen Partei ist (§ 21 Abs. 1 und § 27 Abs. 5 BWG)“ resultiert, oder andere Gründe hat, ist offen. Beides ist zu vermuten.

Der Versuch ein sauberes und von „rechtsradikalen Kontakten“ gereinigtes Image vorzuweisen ist jedenfalls in die Hose gegangen. Jetzt bereichern sukzessive „neue Freunde“, wie die ex. Werbeikone der NPD, Claudia Gehrhardt und ihr Lebensgefährte der ex. NPD´ler Andre Hüsgen, der in der Wuppertaler „Kemna“ Affäre, wie in der Presse und im Internet berichtete wurde, augenscheinlich eine Rolle gespielt hatte (AG Schwelm Az.23C47/11), die Freundesliste von Frau Kreutzer. Beide finden sich auch im Vorstand von Pro NRW.

Wenn PD überhaupt das sportliche Ziel erreicht und die notwendigen Unterstützungsunterschriften beibringen kann, was sehr unwahrscheinlich erscheint, steht für die Partei eine weitere Hürde ins Haus.

Sollten sich die von der ProPaganda Partei angesprochenen Thüringer-Wähler ein Bild von den zu wählenden Kandidaten machen und Informationen aus dem Internet abrufen, tendiert die Chance als selbsternannte „rechtskonservative bürgerliche Partei“ Wähler zu finden wohl eher gegen 0,..%

Ihr Ronald Micklich

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