Pro NRW Funktionäre ohne Stimmrecht

randnotizenRadevormwald: Ausschussmitglieder ohne Stimmrecht
In die Sitzung vom 12.03.2013 hatte die Fraktion Pro NRW die Vorschläge für die Besetzung der Ausschüsse eingebracht. Bürgermeister Dr. Josef Korsten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es sich bei den vorliegenden Vorschlägen der Pro NRW-Fraktion zur Besetzung von Ausschüssen in allen Fällen um beratende Ausschussmitglieder handelt.

Ausschussmitglieder
Die insgesamt 10 Ausschüsse werden von gerade einmal „vier“ Pro NRW´lern besetzt! In „acht“ Ausschüssen fungiert Udo Schäfer als beratendes Mitglied, die restlichen zwei Ausschüsse besetzen Frau Beate Bötte und Herr Joachim Bötte, ebenfalls als beratende Mitglieder. In allen 10 Ausschüssen ist Frau Sigrun Römerscheidt als Vertreterin benannt. Damit sind drei der ehemaligen Ausschussmitglieder nicht mehr vertreten (wir berichteten). Warum das neue Fraktionsmitglied  Uwe Rohde-Müller in den Ausschüssen keine Rolle spielt, ist unbekannt.

Kurioses am Rande
Eine eigene  eMail-Adresse für die Familie Beate und Joachim Bötte steht immer noch nicht zur Verfügung. Sollte ein Bürger/in den Kontakt über diese Schiene zu den Pro Mitgliedern im Seniorenbeirat oder Jugendhilfeausschuss suchen, landen sie laut Verzeichnis des Rates nach wie vor bei der ex. Werbeikone der NPD, Claudia Gehrhardt (ät pro-nrw.net), die als Beisitzerin im Landesvorstand der Bürgerbewegten fungiert.

Die Abstimmung verlief fast einstimmig. Einzig das ehemalige Mitglied der „Linken“ und jetziges parteiloses Mitglied des Rates, Peter Fritz Sebastian Ullmann, stimmte dagegen.

Köln
Mit viel Tärä wird das sich selbst noch als Pirat bezeichnende und jetzige Pro Köln Mitglied Oliver Wesemann in einem Ausschuss platziert. Dazu die Propaganda:

„Fraktion PRO KÖLN entsendet ersten Piraten in einen Kölner Ratsausschuss“

Niederschrift:
17.3  Antrag der Fraktion pro Köln hier: Umbesetzung Kulturausschuss AN/0407/2013
Beschluss: Auf Vorschlag der Fraktion pro Köln beschließt der Rat, anstelle von Herrn Markus Wiener Herrn Oliver Wesemann als Mitglied in den Ausschuss Kunst und Kultur zu entsenden.
Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt.

Kommentar
Dieses unglaubliche Ereignis lässt dann auch im Netzwerk alle Dämme brechen. So fabuliert eine Unbedarfte:

„Olli ich bin stolz auf Dich. Du rockst den Kulturausschuss…“

Ob Olli „rockt“ ist ungewiss, gewiss ist aber, dass Olli im Kulturausschuss nur ein mit Anrecht auf Aufwandsentschädigung versorgter Statist sein wird. Herr Wesemann ist nur als beratendes Mitglied ohne Stimmrecht im Ausschuss vertreten, darf jetzt aber seine Teilnahme an den Fraktionssitzungen geltend machen. Welchen Erfolg selbst die Anträge und Einwendungen der Ratsmitglieder von Pro Köln haben, lässt sich leicht recherchieren, er tendiert eher gegen Null. Ob überhaupt irgend ein anderes Ausschussmitglied im Kulturausschuss Beiträge von Herrn Wesemann, sofern diese überhaupt kommen, in die eigene Entscheidungen einfließen lässt, ist äußerst unwahrscheinlich. Also doch besser Rockkonzert als Kulturausschuss?

Ihr Ronald Micklich

Advertisements

Kommentare sind geschlossen.