CSD in Köln: Nur Polizei könnte Pro Köln vom CSD ausschließen

CSD 2013Pro Köln am Ende…?
Nach einem Gutachten des ehemaligen Bonner Polizeipräsidenten Michael Kniesel, kann der Veranstalter des Kölner CSD den Standort der Rechtsextremen in der Parade bestimmen. Über ihr Anwesenheitsrecht hinaus haben CSD-Teilnehmer keinen Anspruch auf Mitgestaltung der Versammlung! So könnte der Kölner Lesben- und Schwulentag e.V. (KLuST) den Wagen von Pro Köln problemlos an das Ende der Parade setzen.

Pro Köln und das Sicherheitsrisiko
Auch könnte laut Gutachter Kniesel,  die Polizei eine Teilnahme der Rechtsextremen verhindern:

„Ob die Anhänger bzw. Mitglieder von ‚Pro Köln‘ überhaupt einen Wagen mitführen können, ob zwischen ihnen und den vor ihnen gehenden bzw. fahrenden Teilnehmern ein Sicherheitsabstand eingehalten werden muss und ob sie möglicherweise aus Sicherheitsgründen gar nicht teilnehmen können, ist Gegenstand der polizeilichen Gefahrenprognose, die zu entsprechenden Auflagen nach § 15 Abs.1 VersG führen kann.“

Lesen Sie den vollständigen Artikel. Interessant sind auch die Kommentare hierzu. Auszug:

„Hier geht es um eine ganz grundsätzliche Frage für die Zukunft der CSDs. Ansonsten müssten wir auch in Zukunft die NPD mitmachen lassen oder Leute, die auf dem CSD Werbung für „Heilungstherapien“ machen oder beim CSD behaupten, Homosexuelle seien pervers. Das kann doch wohl nicht sein…“

Ihr Ronald Micklich

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