Köln: KLuST beschließt CSD-Ausschluss von Pro Köln +Ergänzung+

Cologne Pride screen shotErgänzung: Neben dem nun sehr wahrscheinlich folgenden juristischen Scharmützel wird parallel bereits an einem Plan B gestrickt, mit dem man sich auf eine gerichtlich erzwungene Teilnahme der Extremisten an der Parade vorbereiten will, schreibt Queer.de. Lesen Sie bitte hier.

Einstimmig bei 2 Enthaltungen
Der Kölner Lesben- und Schwulentag (KLuST) hat als Veranstalter des Cologne Pride am Dienstag Abend in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung fast einstimmig beschlossen, „Pro Köln“ von einer Teilnahme an der Parade auszuschließen. Ob das rechtlich machbar ist, ist unklar. Zwei Personen enthielten sich bei der Abstimmung mit Stimmkarten. Quelle

Facebook-Kommentar
Siegfried-Mathias Prinz von Rath: „Dann hat Pro Köln sein Ziel ja erreicht, bekommt Publicity und ist in aller Munde und das in Wahlkampfzeiten. Man hat also den Spielball aufgenommen und gespielt. Welche Publicity wäre es gewesen, wenn man die Teilnahme zugesagt hätte Pro Köln gekniffen hätten oder bei Teilnahme die Besucher ein Zeichen gesetzt hätten und somit deutlich Solidarität bekunden können, das wäre eine Mega-Publicity für die Comunity geworden! Nun geht das Tauziehen in eine weitere Runde und ich will mich nicht wiederholen, wer mehr davon hat.“

Kommentar
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Aber – es wäre doch sicher schön zu sehen, wie Beisicht ,Wiener, Wolter, Gabel, Schadwill, Fiedler, Uckermann und v. Mengersen, um nur einige „politische Highlights“ zu nennen, auf einem Wägelchen an der Parade teilnehmen. Die oft zitierten 20.000 Kölner Pro-Wähler könnten dann Ihren stolzen Polit-Profis frenetisch zujubeln; oder würden die gar nicht auffallen? Und anschließend beim Straßenfest ein „Kölsch“ mit ihren Schützlingen, die sicher dankbar sind, dass nun endlich die islamistische Bedrohung, dank Pro Köln natürlich, ein Ende finden wird.

Ihr Ronald Micklich

 

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