Leverkusen – Opladen: Demo gegen Rechts findet auch nach Rücknahme der CSD-Anmeldung statt …

Wir-stellen-und-weiterhin-querPressemitteilung

Wir stellen uns (weiterhin) quer!

Gegen Rassismus, Ausgrenzung und Homophobie

Der dbb Köln hat alle Bürger/innen, Gewerkschaften, Unternehmer/innen und Mitglieder aufgerufen, am 15. Juni 2013 ab 12:30 Uhr in Leverkusen-Opladen deutlich Flagge gegen Rassismus, Ausgrenzung und die deutliche Provokation Pro Köln`s – gegenüber den Veranstaltern des Kölner CSD – KLuST e.V. – zu zeigen.

Am Mittag des 14. Juni erreichte den dbb nunmehr die Mitteilung, dass Pro Köln die Anmeldung zum CSD zurück gezogen hat. Als Grund wurde jedoch kein Fehlverhalten eingesehen, sondern lediglich angegeben, dass Pro Köln auch ohne die Teilnahme am CSD die Diskussion um die Bedrohung Homosexueller durch Moslems angeschoben habe.

Der dbb Köln hat sich mit den Unterstützern der Demo am Samstag beraten und ist zu dem Schluss gekommen, dass der friedliche Protest am Samstag – wie geplant – stattfinden wird! 

„Der dbb hat für den Samstag aus genau drei Gründen zum friedlichen Protest in Leverkusen-Opladen aufgerufen. 1. gegen Rassismus, 2. gegen Ausgrenzung und 3. gegen Homophobie! Die „Einsicht“ Pro Köln`s nunmehr nicht am CSD teilzunehmen – aus welchen Gründen auch immer – ist ein kleiner Etappensieg aber sicherlich kein Eingeständnis im Interesse eines friedvollen Miteinanders und einer weltoffenen und toleranten Gesellschaft. Bereits das Agieren und der Missbrauch des CSD zur Verbreitung propagandistischer Äußerungen Pro Köln`s im Vorfeld der Diskussion, war und ist falsch. Homophobe und rassistische Äußerungen sind auch nach der Rücknahme der Anmeldung zum CSD Leitbild der politischen Ausrichtung Pro Köln`s. Das ist falsch, menschenverachtend und zeigt deutlich, dass die Grundgedanken welche hinter unserer Demo stehen aktueller denn je sind. „Hiergegen stellen wir uns quer und deswegen demonstrieren wir am 15. Juni in Leverkusen-Opladen und das friedlich und mit der gebotenen Achtung genau der Menschenrechte, die Seitens rechtsradikaler Gruppierungen leider all zu oft „vergessen“ werden!“, so Frank Schmidt – Vorsitzender des dbb Köln.

Ob Oberbürgermeister Buchhorn (CDU), Dirk Trapphagen (Grüne), Benedikt Vennemann (FDP) oder die zahlreichen Unterstützer/innen und Institutionen – ALLE tragen diese Entscheidung mit.

Bedenken, dass der friedliche Protest durch linksradikale Gruppen ausgenutzt werden könnte, können Seitens des Veranstalters nicht bestätigt werden. Dennoch werden wir – zusammen mit den Ordnungsbehörden – massiv darauf achten, dass der Grundgedanke eines friedvollen und weltoffenen Miteinanders auch am Mittag des 15. Juni in Leverkusen-Opladen gelebt wird.

So lädt der dbb ein: „Kommen auch Sie und zeigen Sie friedlich aber umso deutlicher Flagge gegen diese Art von gesellschaftlicher Missachtung Pro Köln`s, egal woher man vielleicht stammt oder wen man liebt!“

Ihr B.S. Team

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