Opladen: Desaster bei dbb-Demo wegen Falschinformationen

dbb OpladenFehlinfo´s lassen Großdemo platzen
Bedingt durch augenscheinliche Fehlinformationen unterschiedlicher Medien, entschlossen sich nur ca. 40 Personen den Weg nach Opladen zu gehen. Wie Frank Schmidt – Vorsitzender des dbb Köln- in seiner Eröffnungsrede am Opladener Bahnhof bekannt gab, sollen WDR und andere Medien die Absage der Opladener Demo wegen der Rücknahme des Teilnahmeantrags von Pro Köln publiziert haben. Die Presseerklärung des dbb „Wir stellen und (weiterhin) quer! Demo gegen Rechts findet auch nach Rücknahme der CSD-Anmeldung statt …“ (wir berichteten) wurde offensichtlich nicht wahr genommen. Nach unverbindlicher Polizeiangabe wurden ca. 1.000 Teilnehmer erwartet.

Verkürzter Demozug
Ursprünglich sollte der Demozug vom Bahnhof über die Goethestraße, Gerichtsstraße, Altstadtstraße, Kämpchenstraße (50 m vor Beisicht´s Kanzlei) und Marktplatz zur Bahnhofstraße Ecke Humboldstraße (Fraktionsräume Pro NRW) führen, wo die Abschlusskundgebung hätte stattfinden sollen. So entschloss man sich, den kurzen Weg direkt zum Abschlusskundgebungsplatz zu wählen, um die Ansprachen zu realisieren. Einige wenige der Angereisten, verließen schon am Bahnhof das Geschehen.

Kommentar
Da hat Markus Beisicht mundartlich ausgedrückt noch einmal „Schwein“ gehabt. Hätte es durch die bedauerlichen Umstände nicht zu diesem Teilnehmer-Fiasko geführt, wären sicher einigen Leverkusener Bürgern/innen die Augen über die Bürgerbewegten geöffnet worden. Dies wäre dann sicher nicht ohne Folgen für die kommende Kommunalwahl geblieben. Trotz Allem konnten die Hauptgründe für die Demo an viele Bürger adressiert werden: 1. gegen Rassismus, 2. gegen Ausgrenzung und 3. gegen Homophobie! Den Dialog hat keiner der hochrangigen Pro-Funktionäre, wie großspurig angekündigt“, gesucht. Um bei der Mundart zu bleiben: Es wurde „kein Schwein“ von Denen gesehen.“

Ihr Ronald Micklich

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