Menden: Bürgermeister erteilt Pro NRW Funktionär Dahlmann Hausverbot

Bild: Christian Dahlmann (Front) Kreisbeauftragter Märkischer Kreis mit Wolfgang Palm (links, stellvertretender Landesvorsitzender)

Bild: Christian Dahlmann (Front) Kreisbeauftragter Märkischer Kreis mit Wolfgang Palm (links, stellvertretender Landesvorsitzender)

Hausverbot
Zum ersten Mal hat ein Mendener Bürgermeister einem Bürger Hausverbot für die Sitzungen des Stadtrates und seiner Ausschüsse erteilt. Betroffen ist Christian Dahlmann, eigenen Angaben zufolge Kreisbeauftragter der Partei Pro NRW, die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft wird. Dahlmann darf drei Monate lang nicht als Zuschauer an den Sitzungen teilnehmen, weil er Sitzungen gestört habe und sich gegenüber Mitarbeitern der Stadtverwaltung ungebührlich geäußert habe. Die sofortige Vollziehung des Hausverbotes wurde angeordnet. Falls Dahlmann das Verbot missachte, könne die Stadt ihn notfalls mit Amtshilfe der Polizei aus dem Saal entfernen lassen, begründet Stadtsprecher Manfred Bardtke die Entscheidung von Bürgermeister Volker Fleige. Quelle

Kommentar
Es ist nicht das erste Mal, dass der Pro-Funktionär das Feld räumen musste. Erst im Mai diesen Jahres wurde er in der „Stinkefinger“ Affäre mit dem SPD-Kommunalpolitiker Kruschinski, in einer Sitzung des Schulausschusses, des Saales verwiesen.

Ob der frisch gebackene PRO-NRW-Kreisbeauftragte für den Märkischen Kreis, Christian Dahlmann, nun in die beliebte Opferrolle schlüpft bleibt abzuwarten. Das mögliche Gejammer könnte wieder einmal wie folgt lauten:

 „Immer wieder werden bekanntlich PRO-NRW-Mitglieder und -Funktionäre in den links dominierten NRW-Medien beleidigt oder verleumdet.“

Sind dies die angekündigten Vorboten, in denen Dahlmann das Potential der heimatverbundenen, identitären Politikansätze angeht?

Ihr Ronald Micklich

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