Leichlingen: Erfolgreicher Start der AfD in die Wahlkampagne zur BTW 2013

AfD3Anlaufschwierigkeiten
Die für den 17.07.2013 auf dem Leichlinger Wochenmarkt  im Brückerfeld geplante Aktion wurde durch eine desolate Verwaltungsleistung zum Flop. Die angereisten AfD-Akteure durften rechtswidriger Weise selbst auf den Gehwegen rund um den Marktplatz keine Wahlwerbung verteilen. Letztendlich erhielten sie sogar noch einen Platzverweis. Die Posse um einen Ordnungsamt-Bediensteten und den Leiter des Ordnungsamtes, Herrn Knabbe, soll hier nicht weiter eskaliert werden.

Erfolgreicher Infostand
Heute konnte die Alternative für Deutschland (AfD) an der Brückenstraße, (Fußgängerampel am Brückerfeld)  seinen Info-Stand eröffnen. Für diesen ersten Auftritt in Leichlingen waren hochkarätige Vorstandsmitglieder des Rheinisch-Bergischen AfD-Kreisverbandes vor Ort. Dies waren der stellvertretende Sprecher Dr. Klaus Wagner, sowie die Beisitzer Prof. Dr. Rolf-Jürgen Koch und Wolfgang Heuser, die viele Fragen von Leichlinger Bürgern beantworteten, und ihnen die AfD näher brachten.

Perspektiven
Wie zu erfahren war, beabsichtigt die AfD auch bei der Kommunalwahl 2014 in Leichlingen politisch präsent zu sein. Dies dürfte insbesondere der UWG, die bei den Wahlen 2009 die Hälfte ihrer Sitze im Rat der Stadt verloren hat, Kopfschmerzen bereiten. Die sich jetzt „Freie Wähler – UWG Leichlingen“ nennende Partei, aber auch FDP und CDU müssen sich im Wahljahr 2014 nun einiges einfallen lassen, um ihre Position zumindest zu halten.

Z.D.F.
NTV – 05.05.2013: Mehr als ein Viertel der AfD-Mitglieder war zuvor in einer anderen Partei. Der „Spiegel“ berichtet aus der Mitgliederstatistik der Alternative für Deutschland (AfD), die am vergangenen Freitag 10.476 Mitglieder erfasst hatte. Von diesen gaben 2795 bei ihrem Beitritt an, zuvor einer andern Partei angehört zu haben.

Den größten Zulauf hatte die AfD demnach mit 1008 Mitgliedern von der CDU, von der FDP kamen 587, von der SPD 558. Die CSU verlor 220 Anhänger an die Euro-Kritiker. „Es gibt einen spürbaren Aderlass bei den etablierten Parteien“, sagte Parteichef Bernd Lucke dem „Spiegel“. Er weist besonders auf die 142 Ex-Piraten und 106 Ex-Grünen hin, die nun zur AfD gehören.

Warum sollte dies in Leichlingen anders sein?

Ihr Ronald Micklich

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Eurokrise – Über die Langzeitschäden der Euro-Rettung

ESMLangzeitschäden der Rettungspakete
In diesen selbst in deutschen Landen heißen Sommertagen des Krisenjahres 2013 gibt es abseits der massenmedialen Tagesberieselung ab und an interessante Beiträge aus der Wirtschaftswissenschaft. Erst jüngst machte insofern Prof. Henning Klodt, Leiter des Zentrums Wirtschaftspolitik am Institut für Weltwirtschaft in Kiel, auf sich aufmerksam.

Prof. Klodt zufolge belaufen sich die Haftungssummen für Deutschland aus EFSF, ESM, dem ersten Griechenland-Paket, den von der EZB gehaltenen dubiosen Staatsanleihen und den Target-II-Defiziten der Krisenländer auf knapp eine Billion Euro!

Im „IfW Fokus 144″ geht es allen voran um die Langzeitschäden der Rettungspakete. Quelle

Anspruchsvolle Lektüre
Zum Thema „Langzeitschäden der Rettungspakete: Beschädigte Anker“, finden Sie hier die Kurzfassung eines Vortrags, (von Prof. Henning Klodt) der vom Wirtschaftspolitischen Club Deutschland als Impulsrede zur Sozialen Marktwirtschaft veröffentlicht worden ist.

Die vollumfänglichen Impulsreden von Prof. Dr. Lars P. Feld und Prof. Dr. Andreas Freytag zum Thema, finden Sie hier.

Auszug:

Ein Scheitern ist nicht eingeplant, oder: Ordnungspolitische Prinzipien der Europäischen Währungsunion

Europa ist in der Krise. Oder ist es nicht doch eher eine Krise des Euro? Oder vielmehr eine EU-Schuldenkrise bzw. eine Schuldenkrise einzelner Mitgliedsländer der Eurozone? Schon bei der Benennung des Phänomens driften die Meinungen auseinander. So verwundert es nicht, dass die Diagnose der Probleme umstritten ist.

Viel Spaß bei der Lektüre
Ihr B.S. Team

Ägyptens Küste – Tödliche Falle für Millionen Zugvögel

Screenshot NABU-Video

Screenshot NABU-Video

Bestialische Fanganlage
An der ägyptischen Mittelmeerküste steht die größte Vogelfanganlage der Welt. Die Fangnetze erstrecken sich mittlerweile über eine Länge von 700 Kilometern von der libyschen Grenze im Westen bis an den Gaza-Streifen im Osten. Sie stellen eine tödliche Falle für Millionen von Zugvögeln dar, die gefangen und als Delikatesse auf den Märkten des Landes angeboten werden.

Größtenteils illegal
Der – auch in Ägypten größtenteils illegale – Vogelfang hat in den letzten Jahren derartige Dimensionen angenommen, dass Experten von empfindlichen Auswirkungen auf die europäischen Zugvogelpopulationen ausgehen. Stark bedroht sind Arten wie Fitis, Nachtigall, Steinschmätzer oder Ziegenmelker, deren Lebensräume auch hierzulande immer kleiner werden.

Hilfe erforderlich
Bitte unterstützen Sie den NABU mit einer Spende im Kampf gegen den Vogelmord in Ägypten! Ermöglichen Sie deren Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnern, die zum Beispiel die Jagd beobachten und internationale Lobbyarbeit leisten. Hier finden Sie alle weiteren Informationen und ein sehr erschütterndes Video.

Ihr B.S. Team

Köln-Kalk: Demobericht Pro Köln kontra Antifa AZ

Bild2aPro Köln
Insgesamt 25 Bürgerbewegte reisten in 2 Gruppen, Auto (Vorhut, 15 Personen) und U-Bahn (10 Personen nach 11:00 Uhr), zum Demostandort an der Kalker Hauptstraße / Ecke Wiersbergstraße (Haltestelle Köln-Kalk Kapelle) an. Etwa nur die knappe Hälfte der Teilnehmer waren Kölner. Die Vorhut mit dem Ratsmitglied von Köln, Karel Schiele, brachte die Lautsprecheranlage in Stellung.

Um 11:15 Uhr begann das Spektakel. Tony Xaver Fiedler, Fraktionsmitarbeiter Pro Köln, eröffnete die Demo und kündigte den stellvertretenden Pro Köln Fraktionsvorsitzenden und Pro NRW Generalsekretär als 1. Sprecher an. Markus Wiener schilderte in routinierter Ansprache die derzeitige Situation rund um das AZ, gab sogar einen historischen Hintergrund rund um die Besetzerszene. Hierbei benutzte er wie üblich in seinen Reden mehrmals provokante Aussagen wie: „da drüben stehen sie, die kriminellen und asozialen Hausbesetzer“, forderte die umgehende Räumung des AZ und verwies in diesem Zusammenhang auf einen Bild Artikel, in dem das Köln-Kalker AZ als versifftes Dreckloch bezeichnet wurde.
Auch beteuerte Wiener, dass er sowohl mit roter als auch mit brauner SA nichts zu tun haben wolle. Danach durfte noch Jörg Uckermann am Mikrofon seine Sprüche ablassen, sein Skript war diesmal aber offensichtlich Korrektur gelesen worden und war das übliche bla, bla.

Bild3Antifa und Gegendemonstranten
Etwa 185 Gegendemonstranten hatten sich versammelt. Davon schätzungsweise 25 aus der Kölner Bürgerschaft. Der überwiegende Rest war offensichtlich aus ganz Deutschland angereist um gegen Pro Köln zu demonstrieren. Außer lautem Getöse, Trillerpfeifen und Sirenengeheul gab es die bekannten Antifa Spechchöre: „wir kriegen euch alle, Alertá, Alertá Antifascista, halt´s Maul und Nazis raus.“

Kommentar
Die Kosten für die vielen Einsatzkräfte der Polizei hätte man sich sparen können. Selbst die Absperrgitter wurden nicht gebraucht, waren aber vorsorglich in Griffweite. Pro Köln erzählte altbekanntes, die Presse berichtete ja ausführlich über das AZ. Die Antifa  konnte einmal mehr nur lautstark gegentönen. Den Bürger hat die Ansprache von Pro Köln nicht erreicht. Sein Ziel erreicht hat Wiener mit seiner Mannschaft, weil es wieder ausgiebig Presse geben wird. Bezahlen wird wie immer der Steuerzahler.

Ihr Ronald Micklich

Pro Köln Demo gegen AZ – Letzte Meldung

Pro Köln / NRW
Die rechtsextreme Partei Pro Köln wird am Samstag eine Protestkundgebung in unmittelbarer Nähe des Autonomen Zentrums in Köln-Kalk durchführen. Zwischen 11 und 14 Uhr wollen etwa 30 Rechtsextreme an der Kalker Hauptstraße/Ecke Wiersbergstraße demonstrieren.

Unterstützer AZ
Unterstützer des Autononen Zentrums haben zu einer Gegendemo aufgerufen. Angemeldet hat die Kundgebung, zu der 50 Teilnehmer erwartet werden, der Jugendclub Courage aus Nippes. Man wolle Pro Köln und deren Hasstiraden nicht zu Wort kommen lassen, heißt es dazu auf der Internetseite des AZ.     Quelle KStA

Ihr B.S.Team

Eurokrise: Regierung vertuscht Eurokrise – täuschen, tarnen, tricksen angesagt

Europa 1Friede, Freude, Eierkuchen
Vor der Bundestagswahl vermittelt vor allem die Regierung den Eindruck, die Krise sei vorbei. Doch die Vertuschungsstrategie wird sich bitter rächen. Im Herbst kommen die ungelösten Probleme mit Macht zurück.

Im Herbst kommt die Krise zurück
„Und so beschönigen, beschwichtigen und vertuschen die Parteien im Wahlkampf, wo sie nur können. Auf diese Weise lässt sich die Euro-Krise jedoch allenfalls in den Hintergrund rücken. Schon im Herbst wird sie mit aller Macht zurückkehren – denn keines der grundlegenden Probleme der Währungsgemeinschaft ist gelöst. Die Staaten der Euro-Zone sitzen nach wie vor auf enormen Schuldenbergen, leiden unter geringer Wettbewerbsfähigkeit und schleppen marode Banken mit. Nachdem die Krise sich wesentlich länger als erwartet hinzieht, schwindet der Rückhalt in den Krisenstaaten. „Was mir Sorgen bereitet, ist die politische Instabilität“, sagt Euro-Gruppenchef Jeroen Dijsselbloem.“

Verweis
Lesen Sie den ausführlichen Bericht der Wirtschaftswoche mit folgendem Inhalt:
„Die Regierung vertuscht die Euro-Krise“, „Politischer Dammbruch“, „IWF plädiert für weiteren Schuldenschnitt“, „Euro-Länder sind wenig wettbewerbsfähig“ und „faule Kredite wohin das Auge blickt“.

Ihr B.S. Team

Härteste Rally Deutschlands: Mit dem Pro Deutschland-Wahlkampfbus auf Tour

2010 - Weiträumig abgesperrtes Areal, Manfred Rouhs völlig relaxt

2010 – Weiträumig abgesperrtes Areal, Manfred Rouhs völlig relaxt

Rally geplant
In über 40 Städten sollen Wahlkampfdemonstrationen von Pro Deutschland (PD) im Rahmen der Bundestagswahl stattfinden. Die als Wahlkampfveranstaltung geplanten Demonstrationen könnten aber ebenso wieder zur einer Angst-Rally ausarten, die 32 Tage dauern und am 21.08.2013 in Berlin beginnen soll. Jetzt sucht man noch die Teilnehmer.

Freiwillige gesucht
Dramatisch hört sich die Rekrutierung der Wahlkampfteilnehmer an:Freiwillige gesucht, Kost und Logis sind frei und für Spaß und Action wird gesorgt, verspricht der pro Deutschland-Generalsekretär Lars Seidensticker auf seiner Facebookseite. Bist Du dabei? Dann melde Dich umgehend …, wird geworben.
Es fehlen nur noch die Fragen nach der körperlichen Konstitution, einer Krankenversicherung und dem Familienstand, ledige Männer bevorzugt. Und genau diese Fragen wären durchaus nicht unberechtigt.

Nicht ungefährlich
Schon die Wahlkampftour 2010 von Pro NRW hat gezeigt, dass solch eine Tour nicht ungefährlich ist. Der Bus wurde verfolgt sobald er entdeckt wurde. Spätestens ab dann fühlte man sich unsicher. Die bange Frage, ob das Hotel sicher und der Aufenthalt der Teilnehmer für Außenstehende unbekannt geblieben ist, stellte sich jeden Tag aufs neue den 8 teilnehmenden Unentwegten.

2010 wurde der von der Flaams Belang mit Fahrer bereitgestellte Bus während der Tour fast täglich angegriffen. Eine Scheibe ging zu Bruch, der Bus war ständig verdreckt (Eier, Aufkleber, etc.). Der Fahrer hatte schon nach 2 Tagen die Nerven blank und wollte abbrechen. Am 3. Mai wurde es in Gütersloh dann wirklich stressig. Der Busfahrer verlor bei einer Blockade fast die Nerven, und handelte sich deswegen noch eine Anzeige ein. In einer Verhandlung wurde das Verfahren gegen den Busfahrer wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr dann allerdings eingestellt; trotzdem musste er eine Geldzahlung in Höhe von 2500 Euro an die Gerichtskasse leisten, weil die Richterin zumindest den Sachverhalt der Nötigung als gegeben sah (wir berichteten).

Auch die Abschlusskundgebung in Düsseldorf hatte es in sich. Unter Polizei-Begleitschutz nur knapp der Antifa-Meute entkommen, bemerkte ein teilnehmendes Funktionärsmitglied: „So schnell bin ich noch nie aus Düsseldorf weg gekommen.“

Die ganze Wahlkampftour ist nichts für schwache Nerven. Fliegende Eier, Flaschen und Steine in Verbindung mit ohrenbetäubendem Getöse und hassverzerrten Gesichtern dürfen nicht abschrecken. Manfred Rouhs war zeitweise bei der Tour dabei, und weiß sicherlich was auf ihn zukommt. Wissen das auch die Rekruten?

Ihr Ronald Micklich