EU hat ein neues Mitglied – Kroatien

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Erweitert auf 28 Länder
Die EU ist größer geworden: Kroatien ist seit Mitternacht das 28. Mitglied der Union. Deutsche Politiker begrüßen die neuen EU-Bürger, erwarten von dem Land aber umfangreiche Reformen. Denn die Wirtschaft ist schwach.

Neue Problemzone?
Die frühere jugoslawische Republik, die seit 1991 selbstständig ist, bringt große Probleme mit. Die Wirtschaft ist schwer angeschlagen, die Industrie liegt am Boden, die Sozialsysteme stehen unter Druck und die öffentliche Verwaltung muss modernisiert werden.

Beruhigungsmittel für EU-Bürger
Außenministerin Vesna Pusic versicherte den Steuerzahlern der EU, dass der Beitritt des wirtschaftlich angeschlagenen Landes keine Gefahr sei. Kroatien erwarte 2014 moderates, und 2015 sogar ein starkes Wachstum seiner Wirtschaft. Kroatien sei auf den EU-Beitritt besser vorbereitet als manch andere Mitglieder es waren, sagte auch die stellvertretende Ministerpräsidentin Milanka Opacic.

Auch Gegendemo
Die Protestbewegung „Occupy Croatia“ nannte Kroatiens Beitritt einen „wirtschaftlichen Völkermord“. Sie hatte zu einer Gegendemonstration aufgerufen, an der aber nur sehr wenige Menschen teilnahmen.

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Ihr B.S. Team

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