Bundestagswahl: Pro Deutschland – Ziel knapp verfehlt

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Die letzte Hürde für die Bundestagswahl, die Unterstützungsunterschriften in allen Bundesländern einzuholen, hat Pro Deutschland (PD) nur knapp verfehlt. In 13 der 16 Bundesländer wird PD am 22.09.2013 auf dem Wahlschein stehen. Hier sollen die notwendigen Unterschriften gestempelt und in ausreichender Anzahl termingerecht eingereicht worden sein. Außen vor ist PD in Hamburg, Schleswig-Holstein und Thüringen. (Quelle PD) Diese Bundesländer stellen 8,38% der Bevölkerung, gespiegelt am Bevölkerungsstand 2011 (81.843.743 Menschen). Somit erreicht PD 91,62% der Bevölkerung bei der Bundestagswahl.

Keine Kandidaten bei Erststimme
Bei der Erststimme, Wahl eines/er Wahlkreisabgeordneten, hat Pro Deutschland keine Kandidaten aufgestellt. Dies wäre auch völlig unsinnig, da die angetretenen Kandidaten von PD auf der Landesliste den Wählern in den Wahlkreisen mehrheitlich unbekannt sein dürften. So kandidieren außergewöhnlich viele „Berliner“ auf den Listenplätzen in den Bundesländern. Aber auch Kandidaten aus z. B. Remscheid, Uelze und Mönchengladbach (wir berichteten) dienen als „Füllmaterial“, um wenigstens in jedem Bundesland einige Kandidaten vorweisen zu können. Die Mönchengladbacher Kandidatin für Thüringen ist nun außen vor. Abgesehen von einigen bekannten Pro-Politikern (z. B. Alfred Dagenbach), die schon Mandate in der Kommunalpolitik inne hatten/haben, dürfte bei dem überwiegenden Teil der Kandidaten das Motto heißen: „Dabei sein ist (war) alles!“

Ihr Ronald Micklich

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