Eurokrise – Über die Langzeitschäden der Euro-Rettung

ESMLangzeitschäden der Rettungspakete
In diesen selbst in deutschen Landen heißen Sommertagen des Krisenjahres 2013 gibt es abseits der massenmedialen Tagesberieselung ab und an interessante Beiträge aus der Wirtschaftswissenschaft. Erst jüngst machte insofern Prof. Henning Klodt, Leiter des Zentrums Wirtschaftspolitik am Institut für Weltwirtschaft in Kiel, auf sich aufmerksam.

Prof. Klodt zufolge belaufen sich die Haftungssummen für Deutschland aus EFSF, ESM, dem ersten Griechenland-Paket, den von der EZB gehaltenen dubiosen Staatsanleihen und den Target-II-Defiziten der Krisenländer auf knapp eine Billion Euro!

Im „IfW Fokus 144″ geht es allen voran um die Langzeitschäden der Rettungspakete. Quelle

Anspruchsvolle Lektüre
Zum Thema „Langzeitschäden der Rettungspakete: Beschädigte Anker“, finden Sie hier die Kurzfassung eines Vortrags, (von Prof. Henning Klodt) der vom Wirtschaftspolitischen Club Deutschland als Impulsrede zur Sozialen Marktwirtschaft veröffentlicht worden ist.

Die vollumfänglichen Impulsreden von Prof. Dr. Lars P. Feld und Prof. Dr. Andreas Freytag zum Thema, finden Sie hier.

Auszug:

Ein Scheitern ist nicht eingeplant, oder: Ordnungspolitische Prinzipien der Europäischen Währungsunion

Europa ist in der Krise. Oder ist es nicht doch eher eine Krise des Euro? Oder vielmehr eine EU-Schuldenkrise bzw. eine Schuldenkrise einzelner Mitgliedsländer der Eurozone? Schon bei der Benennung des Phänomens driften die Meinungen auseinander. So verwundert es nicht, dass die Diagnose der Probleme umstritten ist.

Viel Spaß bei der Lektüre
Ihr B.S. Team

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