Eurokrise: Bundesbank rechnet mit neuem Hilfspaket für Griechenland +Ergänzung+

Ergänzung: Wann kommt die Griechenland-Rechnung für die deutschen Steuerzahler? Die Bundesbank glaubt: schon bald, aber erst nach der Wahl. Und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht sich dem Vorwurf ausgesetzt, sie täusche die Wähler über die wahren Kosten. Lesen Sie bitte hier.

Pressemitteilung der AfD: Vizekanzler Philipp Rösler belügt die Bürger

AfDBerlin, 11. August 2013 –  Wie aus einem internen Papier der Bundesbank hervorgeht, erwartet das Institut spätestens für das Frühjahr 2014 ein erneutes Hilfspaket für Griechenland. Der Optimismus der Troika und der deutschen Bundesregierung sei „politischen Zwängen geschuldet“. Daneben äußerte sich am gestrigen Samstag der griechische Finanzminister Yannis Stournaras gegenüber der griechischen Tageszeitung Efimerida ton Syntakton, dass er ab November über einen neuerlichen Schuldenschnitt verhandeln wolle. Vizekanzler Philipp Rösler kann für einen solchen hingegen „keine Notwendigkeit“ erkennen.

Der Sprecher der Alternative für Deutschland, Bernd Lucke, sieht die Position seiner Partei klar bestätigt: „Es wird immer deutlicher, dass die Griechen um ein weiteres Hilfspaket in Verbindung mit einem neuerlichen Schuldenschnitt nicht herumkommen werden.“ Da aber die meisten griechischen Staatsschulden inzwischen von anderen europäischen Staaten bzw. der EZB gehalten werden, träfe ein neuerlicher Schuldenschnitt diesmal den Steuerzahler direkt. Auch würde dann deutlich zutage treten, dass alle Hilfsprogramme keinerlei Verbesserung brachten und auf Kosten der Bürger gutes Geld dem schlechten hinterher geworfen wurde.

Es dürfte also nicht verwundern, wenn die Bundesregierung verzweifelt versucht, den Bürgern Sand in die Augen zu streuen und die Wahrheit bis nach der Bundestagswahl zurückzuhalten. „Die Aussage des Vizekanzlers, ein griechischer Schuldenschnitt sei nicht notwendig, ist eine Lüge“, so Bernd Lucke unmissverständlich.

Ihr B.S. Team

Advertisements

Kommentare sind geschlossen.