AfD: Alexander Gauland kritisiert Überlegungen zur Privatisierung griechischer Staatsimmobilien

AfDPressemitteilung AfD: Berlin, 02. September 2013 Irrsinn folgt auf Irrsinn

„Wenn die Richtung nicht stimmt, folgt ein Irrsinn dem nächsten. Nur um Griechenland im Euro zu halten, soll der Regierung in Athen jetzt die Hoheit über den staatlichen Immobilienbesitz entzogen werden. Früher nannte man so etwas ein Protektorat“, so kommentiert Alexander Gauland, stellvertretender Sprecher der Alternative für Deutschland, die jüngsten Überlegungen der Experten des europäischen Rettungsfonds ESM, privatisierungsfähige griechische Grundstücke in eine Holding in Luxemburg auszulagern.

Seit der Entkolonialisierung sei die Errichtung von Protektoraten eigentlich nicht mehr salonfähig. Weil jeder wisse, dass Griechenland keine Chance hat, die Auflagen der Troika zu erfüllen, werde nun überlegt, wie den Griechen die letzten Reste ihrer Souveränität genommen werden könnten. „Kein Währungsverbund ist eine solche Entmündigung wert“, so Gauland weiter. „Griechenland sollte den Euro verlassen, wenn es die Hoheit über seine Geschicke zurück erlangen will. Deutschland hingegen sollte sich nicht an der Entmündigung eines ganzen Volkes beteiligen.“

Ihr B.S. Team

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