Radevormwald: „Freundeskreis Rade“ – Rechtsextremen wird Prozess gemacht

Thorben Wengert/pixelio.de

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Prozess vertagt
„Der Prozess gegen acht Mitglieder des rechtsextremen „Freundeskreis Rade“ vor dem Kölner Landgericht ist am Freitag schon nach wenigen Minuten unterbrochen worden. Den Angeklagten wird Volksverhetzung und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen“
, schreibt der KStA.

Den Angeklagten wird geworfen, einen Zusammenschluss gebildet zu haben, um rechtsextremes Gedankengut zu verbreiten und Straftaten zu begehen“, sagt Achim Hengstenberg, Pressesprecher des Landgerichts Köln. In diesem Zusammenhang „durchsuchte die Polizei auch das Radevormwalder Fraktionsbüro von „Pro NRW“. Normalerweise grenzen sich die Rechtspopulisten öffentlich von Neonazis ab. Auch die Neonaziszene kann der in ihren Augen „systemkonformen“ Partei wenig abgewinnen. Anders in Radevormwald, hier nahmen Mitglieder des „Freundeskreis Rade“ an „Pro NRW“-Demonstrationen teil und zwei Neonazis saßen als sachkundige Bürger für „pro NRW“ in Ausschüssen des Rats“, schreibt eine „sozialistische Tageszeitung„.

Ihr B.S. Team

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